150 €
zum Verkauf steht eine Flasche
Provenienz und konstante, sachgerechte Lagerung sind entscheidend für die Qualität gealterter Bordeaux-Flaschen und haben direkten Einfluss auf Marktwert und Genuss. Temperaturschwankungsfreie, dunkle, leicht feuchte Räume ohne Geruchsbelastung und vibrationsfreie Lagerung bewahren Wein am besten. Dokumente wie Liefernachweise, professionelle Lagerbestätigungen oder Inventarlisten erhöhen Vertrauen und damit die Marktattraktivität.
Kritikermeinungen von Publikationen wie Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling, Jancis Robinson oder Vinous beeinflussen Nachfrage und Preisentwicklung neben Angebot und Seltenheit stark. Auf dem Sekundärmarkt wirken zudem Faktoren wie Jahrgangsreputation, Verfügbarkeit, Flaschenzustand und Provenienz zusammen. Für Käufer und Investoren ist eine Kombination aus guter Lagerhistorie, unabhängiger Prüfung des Zustands und Kenntnis der Marktdynamik ratsam.
Château Montrose ist ein klassifiziertes Zweites Cru (Deuxième Cru Classé) aus dem Médoc, konkret aus der Appellation Saint-Estèphe. Das Terroir kombiniert Kies- und Schieferauflagen mit tonhaltigen, eisenreichen Böden, was den Weinen Struktur und Langlebigkeit gibt. Montrose ist bekannt für kraftvolle, tanninbetonte Weine mit tiefer Konzentration und einem hohen Cabernet-Anteil, die sich über Jahrzehnte positiv entwickeln können.
Das gängigste Format ist die Standardflasche (0,75 l). Bei renommierten Bordeaux-Erzeugern wie Château Montrose sind aber auch Magnum (1,5 l), Doppelmagnum und größere Formate bis Imperial üblich. Grössere Formate altern in der Regel langsamer und oft harmonischer, weil das Verhältnis von Weinmenge zu Luftvolumen im Hals günstiger ist — das kann bei langfristiger Lagerung von Vorteil sein.
Bezeichnungen wie OHK (Original-Holzkiste), OWC (Original Wooden Case) oder OC (Original Case) belegen häufig die Herkunft und die durchgehende Lagerkette einer Charge. Eine erhaltene Original-Holzkiste verbessert die Provenienz, reduziert Zweifel an Manipulation und kann den Marktwert spürbar steigern, besonders bei hochrangigen Weinen aus renommierten Châteaux wie Montrose. Für Transport und Auktionsabwicklung schützt eine OWC zusätzlich vor Transportschäden.
Der Jahrgang 2015 wird in Bordeaux allgemein als sehr gutes bis exzellentes Jahr angesehen: warme Vegetationsperiode, gleichmässige Reife und kräftige Tannine. Für Château Montrose ergeben solche Bedingungen typischerweise konzentrierte, reiffruchtige Weine mit solidem Säuregerüst und ausgeprägtem Reifepotenzial. Solche Jahrgänge profitieren oft von längerer Flaschenreife und zeigen mit Zeit komplexe tertiäre Aromen neben dichter Frucht.
Ullage ist ein zentraler Indikator für Zustands- und Alterungsprozesse: HF (High Fill) und IN (Into Neck) gelten als sehr gut, TS (Top Shoulder) ist bei etwa zehn Jahre alten Bordeaux noch akzeptabel. VHS, MS oder LS (Very High Shoulder, Mid Shoulder, Low Shoulder) weisen auf stärkere Verdunstung und erhöhtes Oxidationsrisiko hin und mindern Trinkqualität und Wert. Bei der Bewertung sollten Fotos des Füllstands vor Kauf oder Auktionskauf vorgelegt werden.
Château Montrose setzt traditionell auf eine Cabernet-dominierten Cuvée mit Nebenanteilen von Merlot, Cabernet Franc und gelegentlich Petit Verdot. Der Stil ist opulent, tanninreich und mineralisch geprägt; solche Assemblagen benötigen Zeit, um sich zu integrieren. Trinkreife setzt oft erst nach 8–15 Jahren ein, gefolgt von einer langen Entwicklungsspanne über 20–40 Jahre oder länger, abhängig von Lagerung und Ausbaustärke des Jahrgangs.
Der Jahrgang 2015 gilt in Bordeaux als sehr starker, reifer Jahrgang mit guter Balance von Säure, Extrakt und reifen Tanninen. Für Château Montrose bedeutete 2015 eine sehr gute bis ausgezeichnete Ernte: reife Cabernet-Trauben liefern Konzentration und Struktur, die den Wein zu einem langlebigen Vertreter des Hauses machen. Kritiker wie Vinous (VN), Robert Parker (RP) und James Suckling (JS) haben 2015 in Bordeaux vielfach positiv bewertet, was sich in Nachfrage und Preisstärke widerspiegeln kann.
Als klassisches Bordeaux-Topgewächs hat Château Montrose grundsätzlich Anlagecharakter, besonders in starken Jahrgängen wie 2015. Entscheidende Faktoren sind Zustandsnoten (Füllstand, Label, Kork), lückenlose Provenienz, Vorhandensein der Original-Holzkiste und seriöse Lagerung. Anleger sollten Marktliquidität, Lagerkosten, Verkaufskanäle (Auktion, Händler, Direktverkauf) sowie Kritikerbewertungen (z. B. VN, RP, JS) berücksichtigen und bei größeren Investitionen auf zertifizierte Händler oder Verwahrstellen setzen.
Prüfen Sie Etikettendetails, Kapselprägung, Jahrgangstypografie, Lot- oder Losnummern sowie Stempel oder Rechnung des Weinguts. Abgleich mit offiziellen Flaschenfotos des Château, Archivdaten und Herausgabebelegen erhöht Sicherheit. Originaldokumente wie Lieferrechnungen, Lagerbelege oder eine OWC sind wertvoll; bei Verdacht auf Fälschung sollte eine Expertenprüfung oder ein Gutachten durch spezialisierte Labors oder renommierte Weinprüfer eingeholt werden.
Ideal sind konstante Lagerbedingungen: 10–14 °C, ca. 60–75% Luftfeuchte, dunkel und vibrationsfrei, Flaschen liegend. Für den Service empfiehlt sich eine Trinktemperatur von 16–18 °C. Da 2015 inzwischen Reife entwickelt hat, ist vor dem Genuss meist ein Dekantieren von 1–3 Stunden sinnvoll, um Tannine zu öffnen und Aromen zu entfalten; bei jüngeren oder sehr dichten Exemplaren kann etwas mehr Zeit hilfreich sein.
OHK steht für Original-Holzkiste und OWC für Original Wooden Case; beide Begriffe bezeichnen die originale Versand- oder Aufbewahrungsbox eines Weins. Originalverpackung ist für Sammler und den Sekundärmarkt wichtig, da sie Hinweise auf Provenienz, vollständige Lieferkette und schonende Lagerung liefern kann. Eine erhaltene OHK/OWC erhöht häufig die Wertstabilität, erleichtert Echtheitsprüfung und signalisiert sorgfältige Handhabung.
Château Montrose ist ein klassifiziertes Deuxième Cru (Second Growth) aus dem Médoc und liegt in der Appellation Saint-Estèphe. Das Weingut ist bekannt für dichte, tanninreiche Bordeaux-Cuvées mit klarer Cabernet-Sauvignon-Präsenz, ergänzt durch Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot. Charakteristisch sind kieseliger Kieselboden und tonreiche Parzellen, die Konzentration, Struktur und Lagerfähigkeit begünstigen. Montrose kombiniert daher Kraft und Finesse — eine Struktur, die besonders für langfristige Reifung prädestiniert ist.
Weine von Château Montrose aus starken Jahrgängen wie 2015 verfügen über ein erhebliches Lagerpotenzial und können oft mehrere Jahrzehnte reifen. Ein typischer Trinkzeitraum beginnt etwa zehn Jahre nach der Lese und kann je nach Flaschenzustand, Lagerung und persönlichem Geschmack 20–40 Jahre oder länger betragen. Für Trinkreife und Genuss empfiehlt sich punktuelles Probieren und gegebenenfalls vorsichtiges Dekantieren, um die Tannine zu öffnen und Aromen zu entfalten.
Der Füllstand (Ullage) ist ein zentraler Indikator für die Frische und Unversehrtheit gealterter Flaschen. Kategorisierungen wie HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder), VHS (Very High Shoulder), MS/LS (Mid/Low Shoulder) helfen bei der Einschätzung: HF/IN gelten als sehr gut, TS akzeptabel bei älteren Weinen, VHS/MS/LS sind alarmierend. Außerdem auf intakten, nicht durchgesogenen Korken, unlackierte oder konsistente Etiketten und eine unbeschädigte Kapsel achten; all dies beeinflusst Trinkbarkeit und Wert.
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