85 €
Preis pro Flasche ab 3 Fl
Ullage beschreibt den Weinstand in der Flasche und ist ein entscheidender Indikator für Zustand. Gängige Begriffe: HF (High Fill) = perfekter Füllstand, IN (Into Neck) = sehr guter Füllstand, TS (Top Shoulder) = akzeptabel bei älteren Weinen, VHS (Very High Shoulder) = erste Oxidationsanzeichen möglich, MS/LS (Mid/Low Shoulder) = erhöhtes Risiko für Fehler. Bei einem 2018er ist IN bis TS in der Regel unkritisch; VHS oder schlechter erfordert Fachprüfung vor Kauf.
Um Herkunft und Produzenteninformationen zu verifizieren, prüfen Sie zuerst Etikett- und Rücketikettangaben (DOC/DOCG, Appellation), suchen die genaue Bezeichnung auf der Website des Erzeugers und nutzen Weinregister bzw. Händlerdatenbanken. Plattformen wie Wine-Searcher oder offizielle Konsortien (z. B. Consorzio in Italien) geben schnell Aufschluss. Wenn Unsicherheit bleibt, helfen spezialisierte Händler oder Publikationen von Kritikern wie Vinous (Antonio Galloni) oder The Wine Advocate (Robert Parker) weiter.
Für langfristige Lagerung sind konstante 11–14 °C, 60–75 % Luftfeuchte, Dunkelheit und vibrationsfreie Bedingungen ideal. Flaschen liegen, wenn Korken vorhanden sind, um Austrocknung zu verhindern. Beim Servieren 2018er Rotweine je nach Reife 1–3 Stunden dekantieren; jüngere, tanninreiche Weine profitieren länger vom Sauerstoffkontakt. Vergleichsbeispiele: ein 2018er Sassicaia dekantiert man anders als ein 2018er Burgunder von Domaine de la Romanée-Conti.
Der Jahrgang 2018 ist für viele Qualitätsweine relevant, weil er in zahlreichen Weinregionen ausgeprägte Reife, reife Tannine und oft dichte Frucht brachte. Zur Einschätzung der Trinkreife einer konkreten Flasche sollte man auf Tanninstruktur, Säure, Extrakt und eventuelle Weingut-Angaben achten. Weingüter wie Tenuta San Guido (Sassicaia), Gaja oder Château Margaux kommunizieren Reifeempfehlungen explizit; diese Angaben helfen, ob ein 2018er jetzt trinkreif ist oder noch Lagerpotenzial hat. Bei kräftigen, tanninbetonten Rotweinen kann 2018 je nach Terroir und Ausbau problemlos 10–20 Jahre Lagerfähigkeit bieten, bei leichteren Stilen hingegen kürzer.
Die Bewertung des Preises hängt von Reputation des Produzenten, Produktionsmenge, Bewertungen und Verfügbarkeit ab. Prüfen Sie Handelsnotierungen, Auktionsergebnisse, Release-Preis vs. Marktpreis sowie Lagerzustand und Provenienz. Weine etablierter Häuser wie Gaja oder renommierte Bordelaiser Châteaux haben oft stabilere Sekundärmärkte; bei kleineren Erzeugern ist die Volatilität höher. Ein Preis um 85 Euro kann marktgerecht sein, wenn Bewertungen, Lagerfähigkeit und begrenzte Verfügbarkeit übereinstimmen.
Standardformat ist 0,75 l. Für verbesserte Langzeitreife sind größere Formate wie 1,5 l Magnum, 3 l Doppelmagnum und darüber hinaus (6 l Imperial) relevant, da ein geringeres Sauerstoff-Verhältnis zum Wein langsamer reift. Halbe Flaschen (0,375 l) reifen schneller. Sammler und Weingüter wie Château Latour oder Burgunder-Domaines nutzen Magnums gezielt für optimale Alterungsentwicklung.
Original-Holzkiste (OHK) bzw. Original Wooden Case (OWC) bezeichnet die vom Weingut gelieferte Holzkiste. Für Sammler erhöht eine intakte OHK/OWC oft den Wiederverkaufswert, weil sie Provenienz und schonende Lagerung dokumentiert. Besonders bei limitierten Abfüllungen oder Prestigeweinen kann die Kiste den Preis stützen; für die Lagerung ist sie kein Muss, aber ein zusätzlicher Schutz gegen Licht und Temperaturschwankungen.
Kritikerbewertungen liefern Kontext zu Qualität und Alterungsperspektive. Relevante Referenzen sind The Wine Advocate (Robert Parker), Vinous (Antonio Galloni), James Suckling, Jancis Robinson und Jeb Dunnuck. Bewertungsnotizen helfen, Stil (Frucht, Tannin, Säure) und empfohlenes Trinkfenster abzuschätzen. Zusätzliche Quellen wie Decanter oder lokale Masterclasses bieten ergänzende Einschätzungen.
90 €
69 €
320 €
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0 €
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500 €
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