280 €
6 bottles in perfect conditions 2 lots available
Die Angabe 6x bezeichnet üblicherweise sechs Standardflaschen à 0,75 l, ein verbreitetes Handels- und Lagerformat. Sechserpakete sind logistikhygienisch günstig, erleichtern die Handhabung und werden oft für Verkäufe oder Auktionen gebündelt angeboten. Für Sammler und Anleger ist die Anzahl Flaschen relevant für Liquidität und Verkaufseinheiten: Mehrere Flaschen desselben Weins erhöhen die Flexibilität beim späteren Veräußern oder Teilen in kleinere Lose.
Für Flaschen aus dem Jahr 2018 erwartet man in der Regel sehr gute Füllstände. Klassifizierungen der Ullage reichen von HF (High Fill, perfekter Füllstand) über IN (Into Neck, sehr gut) bis TS (Top Shoulder) und weiter zu VHS/MS/LS bei stärkerer Verkürzung. Bei einem sieben Jahre alten Bordeaux sind HF oder IN der Norm; TS kann akzeptabel sein, VHS und niedriger sind Warnsignale für mögliche Oxidation oder fehlerhafte Lagerung.
Wichtige Prüfkriterien sind: Füllstand (Ullage), Etiketten- und Kapselzustand, Korkzustand (Seepage, Ausblasungen), Einheitlichkeit der Flaschen, Nachweis lückenloser Lagerung und Herkunft (Provenienz), Vorhandensein von Originalkisten sowie dokumentierte Lagertemperaturen. Beim Versand sind temperaturgeführte Transporte, versicherte Logistik und fachgerechte Verpackung entscheidend, um Qualitätsverluste zu vermeiden.
Château Lagrange ist ein klassifiziertes Weingut aus Saint-Julien im Médoc (Bordeaux) und produziert klassische Bordeaux-Cuvées. Der Jahrgang 2018 ist für viele Weingüter im Médoc durch warme, reife Reben und gute phenolische Reife geprägt. Typisch für Château Lagrange ist eine dominierende Cabernet-Sauvignon-Komponente ergänzt durch Merlot und kleinere Anteile Petit Verdot bzw. Cabernet Franc, konzipiert für Struktur, Tannin und Lagerfähigkeit. Saint-Julien-Weine zeigen oft eine Balance zwischen Kraft und Eleganz, mit dunkler Frucht, feinkörnigen Tanninen und mineralischer Präzision.
Der Ausbau in Barriques (Eichenfässern) ist bei vielen Bordeaux-Grands-Crus ein zentrales Element zur Strukturierung und Aromatisierung. Château Lagrange nutzt traditionell Barriqueausbau, um Tanninstruktur und Aromentiefe zu verfeinern, ohne die Frucht zu überdecken. Im Jahrgang 2018 fördert der Barriqueeinsatz die Reife- und Konzentrierungscharakteristik der bereits reifen Trauben, trägt zu Vanille-, Gewürz- und Toastnoten bei und stabilisiert die Tannine für längere Lagerfähigkeit.
Ein strukturiertes Saint-Julien wie Château Lagrange aus einem warmen, guten Jahr wie 2018 verfügt über ein ausgeprägtes Alterungspotenzial. Bei sachgerechter Lagerung können solche Weine problemlos 15 bis 25 Jahre oder länger reifen; viele Flaschen erreichen ihren Höhepunkt zwischen Jahr 8 und 20, abhängig von Fassausbau, Füllstand und Lagerbedingungen. Früher Genuss erfordert oft Dekantieren, während gereifte Exemplare weiche Tannine und komplexe tertiary Aromen (Tabak, Leder, Waldbeeren, Unterholz) zeigen.
OHK steht für Original-Holzkiste, OWC für Original Wooden Case und OC für Original Case. Diese Begriffe beschreiben die ursprüngliche Versand- oder Lagerverpackung eines Weins. Originalkisten sind für Sammler wertsteigernd, weil sie Provenienz und schonende Lagerung belegen können. Eine vollständig erhaltene OHK/OWC/OC erhöht die Attraktivität bei Auktionen und beim Wiederverkauf, da sie oft auf kontinuierliche Lagerung unter optimalen Bedingungen hinweist.
Als 3eme cru classe aus Saint-Julien verfügt Château Lagrange über eine solide Position auf dem Sekundärmarkt; Wichtig für die Anlagebewertung sind Klassifikation, Jahrgangsqualität, Lagerzustand, Provenienz und Marktnachfrage. 2018 gilt als starker Jahrgang, was Nachfrage und Preisstabilität unterstützen kann. Entscheidend sind zudem Lagerkosten, Verkaufskanäle (Auktion, Händler, Direktverkauf) und eine realistische Einschätzung des Zeitrahmens für Wertsteigerung – Bordeaux-Anlagen sind meist mittelfristig bis langfristig ausgerichtet.
Die Bewertung auf dem Sekundärmarkt stützt sich auf mehrere Faktoren: Kritikernoten (z. B. Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling, Vinous), Auktionsresultate vergleichbarer Jahrgänge, Lager- und Provenienznachweise sowie die Klassifikation und Reputation des Weinguts. Saint-Julien-Weine mit stabiler Nachfrage sind relativ liquide, doch beeinflussen Füllstand, Zustand der Kiste, Losgröße und Marktzyklen Preis und Verkaufsdauer. Für Investitionsüberlegungen sind transparente Herkunft, professionelle Einlagerung und konservative Haltedauern empfehlenswert.
OHK steht für Original-Holzkiste (englisch OWC: Original Wooden Case) und bezeichnet die beim Weingut verwendete Transport- und Lagerkiste. Eine intakte OHK/OWC unterstützt Werterhalt und Provenienz, da sie Schutz bietet und oft als Indiz für ununterbrochene Lagerung gilt. Für Sammler und den Sekundärmarkt kann die Existenz und der Zustand der Originalkiste den Wiederverkaufswert positiv beeinflussen.
Die Einstufung Troisième Cru Classé stammt aus der Klassifikation von 1855 und ordnet Château Lagrange als dritten Rang innerhalb der Bordeaux-Klassifikation ein. Diese historische Kategorie signalisiert beständige Qualität und markttypische Reputation, beeinflusst die Preispositionierung und die Nachfrage auf dem Sekundärmarkt. Für Käufer und Sammler ist die Klassifikation ein Hinweis auf Herkunft, traditionelle Produktionsstandards und Vergleichbarkeit mit anderen Crus aus dem Médoc.
Für einen jungen Château Lagrange 2018 empfiehlt sich eine Trinktemperatur von etwa 16–18 °C. Vor dem Servieren kann ein Dekantieren von 60–120 Minuten Tannine zähmen und Aromen öffnen; bei stärker gereiften Flaschen lieber vorsichtig decantieren, um Sedimente zu schonen. Große Bordeaux-Gläser mit breiter Kelchform betonen Frucht und Struktur. Typische Speisenbegleiter sind rotes Fleisch, Wildgerichte, gereifter Käse und Speisen mit reduzierten Saucen, die die Kombination von Säure, Tannin und Fruchtkomplexität unterstützen.
Der Jahrgang 2018 gilt in Bordeaux als warmes, reifes Jahr mit konzentrierten Fruchtaromen, guter Säurestruktur und reifen, aber meist gut integrierten Tanninen. Für linksufernorientierte Gewächse wie Château Lagrange brachte 2018 typischerweise dichte Extrakte und solides Lagerpotenzial; viele Weine des Jahrgangs zeigen frühe Zugänglichkeit bei gleichzeitigem Reifungspotenzial über Jahrzehnte, abhängig von Ausbau und Lagerbedingungen.
Optimal gelagert wird ein Bordeaux wie Château Lagrange bei konstanter Temperatur um 11–13 °C, einer relativen Luftfeuchte von etwa 60–75 %, dunkler und vibrationsfreier Umgebung sowie liegender Flaschenlagerung, damit der Korken feucht bleibt. Original-Holzkisten (Original Wooden Case) oder Keramikbehälter verbessern Schutz vor Temperaturschwankungen; außerdem sind stabile Bestandsnachweise und lückenlose Provenienz wichtig für Werterhalt.
Der Füllstand (Ullage) ist ein entscheidender Indikator für Flaschenalter und Lagerqualität. Gängige Bezeichnungen sind HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder), VHS (Very High Shoulder), MS/LS (Mid/Low Shoulder). Bei einem relativ jungen Jahrgang wie 2018 ist ein HF oder IN-Füllstand ideal; TS kann noch akzeptabel sein, VHS oder MS/LS sind Warnzeichen für Oxidation oder mangelhafte Lagerung. Zusätzlich prüfen Sammler Korkzustand, Etikett- und Kapselstatus sowie eventuelle Ausblühungen; photographische Dokumentation und Lagernachweise erhöhen die Vertrauenswürdigkeit.
Château Lagrange ist ein klassifiziertes Gut aus dem Médoc auf der linken Gironde-Uferseite und gehört historisch zur Region Saint-Julien. Weine aus Saint-Julien zeigen typischerweise eine ausgewogene Balance zwischen konzentrierter Cabernet-Sauvignon-Präsenz, strukturgebenden Tanninen und dichter, dunkler Frucht. Als 3eme cru classe (Klassifikation von 1855) profitiert Château Lagrange von stabiler Reputation, kalkhaltigen Kiesböden und einem traditionellen Fokus auf langlebige, terroirgeprägte Bordeaux-Cuvées.
290 €
317 €
145 €
12.46 €
250 €
370 €