600 €
nur im Paket.
Kirchspiel und Hubacker sind zwei prominente Lagen in Rheinhessen, die bei Weingut Keller besonders geschätzt werden. Kirchspiel gilt als Spitzenlage mit dichtem Mineralgerüst und großer Struktur, ideal für präzise, langlebige Rieslinge. Hubacker liefert tendenziell etwas kräftigere, fruchtbetonte und reifere Rieslinge mit guter Substanz. Beide Lagen zeigen die typische Handschrift von Klaus-Peter Keller: klare Frucht, feine Textur und hohes Lagerpotenzial.
Auf dem Sekundärmarkt zählen Authentizität, lückenlose Provenienz, Füllstände und Verpackungszustand. Entscheidend sind außerdem Jahrgangseinschätzungen, Trinkreifeprofile und eventuelle Bewertungen durch etablierte Kritiker (z. B. Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling, Vinous). Für Weine von Klaus-Peter Keller steigern Original-Holzkisten, intakte Etiketten und ein hoher Füllstand (HF/IN) den Marktwert. Seltenheit und Nachfrage aus Exportmärkten spielen ebenfalls eine Rolle; dokumentierte Lagerbedingungen erhöhen das Vertrauen und damit den Preis.
Generell brachten viele deutsche Weinbauregionen 2021 eine ausgewogene Säurestruktur und elegante Finesse, während 2022 aufgrund wärmerer und sonnenreicherer Bedingungen oft runde, reichere Frucht und höhere Reifegrade zeigte. Bei Weingut Keller bedeutet das: 2021er-Jahrgänge tendieren zu kompakter Frische und Präzision, 2022er-Jahrgänge präsentieren sich häufig voller, mit dichterer Textur, ohne die typische Klarheit der Keller-Rieslinge zu verlieren.
Hubacker und Kirchspiel sind renommierte Einzellagen in der Rheinhessischen Weinbauzone rund um Flonheim. Obwohl jede Parzelle individuelle Böden und Expositionen aufweist, führen solche Unterschiede typischerweise zu variierenden Duftprofilen und Texturen: das eine Terroir kann kraftvollere Frucht und opulentere Struktur liefern, das andere feinere Mineralität und eine präzisere Säureführung. Verkostungen nebeneinander zeigen oft deutlich ausgeprägte Lagencharaktere, weshalb Winzer wie Klaus‑Peter Keller die Trauben getrennt ausbauen.
Originalverpackung wie OC (Original Case), OWC (Original Wooden Case) oder OHK (Original-Holzkiste) signalisiert oftmals ununterbrochene Provenienz und erhöht den Sammlerwert. Solche Verpackungen schützen Flaschen während Transport und Lagerung, reduzieren Temperaturschwankungen und mechanische Risiken. Auf Auktionen und beim Wiederverkauf führen komplette Sets mit Original-Kisten meist zu besseren Preisen, weil sie Echtheits- und Lagernachweise erleichtern.
Weine von Klaus‑Peter Keller zählen wegen begrenzter Mengen, konstant hoher Qualität und positiver Kritikerresonanz häufig zu den interessanten Objekten für Sammler. Entscheidend für den Anlagecharakter sind: Jahrgang, Lage (Einzellage), Originalverpackung, Füllstand und lückenlose Provenienz. Marktbeobachtung, Auktionsresultate und unabhängige Gutachten helfen, realistische Erwartungen zu Preisentwicklung und Verkaufbarkeit zu formulieren.
Generell zeigen Rheinhessen‑Rieslinge der Jahrgänge 2021 und 2022 unterschiedliche Charaktere: 2021 kann zu dichterer Frucht und reiferem Extrakt neigen, während 2022 oft eine frischere Stilistik mit klarer Säurebalance aufweist. Beide Jahrgänge bieten jedoch bei hochwertigen Lagen und sorgfältigem Ausbau (wie bei Weingut Keller) gutes Lagerpotenzial – jüngere Weine profitieren von etwas Reife, kräftigere Parzellenweine aber auch von mehreren Jahren Flaschenreife.
Die Formulierung 'nur im Paket' weist auf eine Verkaufsbedingung hin, bei der Flaschen nur zusammen erworben werden können. Vorteile: meist bessere Provenienz‑Nachweise, vollständige Sets und oftmals Originalverpackungen. Nachteile: geringere Flexibilität beim Kauf einzelner Flaschen und höhere Summen auf einmal. Käufer sollten in solchen Fällen besonders auf Füllstände, Kistenzustand und Herkunftsdokumente achten.
Für hochwertige Rieslinge aus Kirchspiel und Hubacker empfiehlt sich eine konstante Lagerung bei rund 10–12 °C, 60–75 % relativer Luftfeuchte und Dunkelheit. Flaschen liegend lagern, wenn der Korken regelmäßig Kontakt zur Flaschenhalsdichtung haben soll. Trinkfenster: kraftvolle Jahrgänge und Spitzenlagen können 10–20+ Jahre reifen; viele Exemplare bringen in den ersten 5–10 Jahren primäre Frucht und nachfolgend tertiäre Noten. Beim Kauf alter Flaschen auf Füllstand (Ullage) achten: HF (High Fill) und IN (Into Neck) sind ideal, TS (Top Shoulder) für ältere Weine noch akzeptabel, VHS/MS/LS weisen auf erhöhtes Oxidationsrisiko hin.
Der Kauf im Paket bringt oft administrative und logistische Vorteile: einheitliche Provenienz, geringere Versand- und Vermittlungskosten pro Flasche und einfache Archivierung. Nachteile sind eingeschränkte Flexibilität beim Probieren einzelner Jahrgänge, höhere Einstiegskosten und die Verpflichtung, mehrere Flaschen gemeinsam zu lagern oder weiterzuverkaufen. Für Sammler mit begrenztem Lagerplatz kann ein Paket zusätzlich organisatorischen Aufwand bedeuten. Prüfen Sie Lieferdokumente, Verpackungszustand und ob Original-Holzkisten (OHK, Original-Holzkiste) oder Original Case/Original Wooden Case vorhanden sind.
Weingut Keller (Winzer Klaus‑Peter Keller) gehört zu den renommiertesten Erzeugern für Riesling in Rheinhessen. Der Betrieb ist bekannt für präzise, terroirgetriebene Einzellagenweine, besonders aus Flonheim und Umgebung. Kellerweine zeigen oft klare Frucht, fein dosierte Säure und ein großes Reifepotenzial; Kritiker wie Vinous oder Jancis Robinson erwähnen regelmäßig die präzise Stilistik und die Langlebigkeit der Spitzenqualitäten.
Provenienz (durchgehende Besitzkette) und dokumentierte Lagerbedingungen (konstante 10–14 °C, 60–75 % Luftfeuchte, dunkler, erschütterungsarmer Raum) sind für Spitzenrieslinge essentiell. Originaldokumente, Rechnungsbelege und Informationen zu Lagerung im Originalkeller steigern Vertrauen und Wert. Unsachgemäße Lagerung zeigt sich oft in erhöhten Ullage‑Werten, beschädigten Kapseln oder atypischer Oxidationsnote und beeinflusst Genussreife sowie Marktwert erheblich.
Klaus-Peter Keller steht für präzise, terroirbetonte Rieslinge mit klarer Frucht, feiner Säure und ausgeprägter Mineralität. Die Weine sind meist trocken vinifiziert, zeigen eine schlanke Spannung und besitzen ein hohes Lagerpotenzial. Typisch sind eine reduzierte, aber präzise Holzeinbindung (sofern eingesetzt) und eine strenge Qualitätsorientierung bei der Traubenauswahl.
Der Füllstand ist ein zentrales Beurteilungskriterium alter Flaschen: HF (High Fill) gilt als ideal, IN (Into Neck) sehr gut. TS (Top Shoulder) wird bei Flaschen ab etwa 15–20 Jahren noch als akzeptabel angesehen. VHS (Very High Shoulder), MS (Mid Shoulder) oder LS (Low Shoulder) deuten auf stärkere Verdunstung bzw. Oxidation hin und erhöhen das Risiko eines beeinträchtigten Weins. Eine visuelle Inspektion in Kombination mit Etikettenzustand und Provenienz ist entscheidend.
OHK steht für Original‑Holzkiste, OWC für Original Wooden Case und OC für Original Case. Originalverpackungen sind für Sammler und den Sekundärmarkt deshalb wichtig, weil sie Auskunft über provenance und Lagerbedingungen geben, zusätzlichen Schutz bieten und in vielen Fällen den Marktwert erhalten oder steigern. Bei hochpreisigen Einzellagenweinen kann das Vorhandensein der Originalkiste für Käufer ein entscheidendes Qualitätsmerkmal sein.
Typische Formate sind 0,75 l (Standardflasche), 1,5 l (Magnum), 3,0 l (Doppelmagnum) und größere Formate bis Imperial. Magnums sind bei hochwertigen Rieslingen beliebt, weil das geringere Verhältnis von Sauerstoff zu Wein in großen Flaschen die Reifung verlangsamt und oft eine harmonischere Alterung ergibt. Für langfristige Lagerung und Feste sind Magnums zudem repräsentativ und liefern in reifen Jahren ein anderes sensorisches Erlebnis als Standardflaschen.
Junge, kraftvolle Rieslinge aus Toplagen harmonieren bei 8–10 °C, gereiftere Exemplare sollten etwas wärmer (10–12 °C) serviert werden. Dekantieren kann bei sehr jungen, konzentrierten Weinen kurze Belüftung (20–40 Minuten) bringen; bei alten Flaschen ist vorsichtige Handhabung geboten – ein sanftes Umfüllen zur Sedimenttrennung in ruhiger Umgebung ist oft ausreichend. Weißweinglas mit mittlerer Öffnung betont Aromatik und Säurestruktur am besten.
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