210 €
top Flasche
Wichtige Dokumente sind: lückenlose Provenienz (Kaufbelege, Rechnungen), Lagerhistorie (professionelle Kellernachweise), ggf. Export‑/Zolldokumente und Originalverpackung (Original‑Holzkiste (OHK) / Original Wooden Case (OWC)). Bei wertvollen Weinen erhöhen zudem Publikationen, Verkostungsnotizen renommierter Kritiker und Auktionsprotokolle die Transparenz. Für den Handel auf dem Sekundärmarkt sind valide Echtheitsdokumente und sichtbare Kennzeichen der Flasche (Etikettenzustand, Halsmanschette, Füllstand) essenziell.
Bei jungen, tanninreichen Einzellagenweinen verbessert Dekantieren die Aromenausfaltung; für solche Weine sind 1–3 Stunden gängig. Ältere, sehr gereifte Flaschen sind empfindlicher: hier empfiehlt sich vorsichtiges Umfüllen (dekantieren) kurz vor dem Servieren, um Sediment zu schonen und Oxidation zu begrenzen — oft reichen 15–45 Minuten. Vor dem Dekantieren sollte die Flasche aufrecht stehen, um Sediment zu verfestigen. Stilvergleiche: Burgunder oder alte Barolo benötigen oft andere Dekantierzeiten als kraftvolle Bordeaux‑Blends.
Der Begriff „Vigna“ bezeichnet im italienischen Weinbau eine klar abgegrenzte Einzellage oder Parzelle und signalisiert eine selektive Lese und lagebezogene Selektion. Eine Bezeichnung wie „Vigna El Pison“ deutet auf einen sorten‑ oder lagencharakteristischen Wein hin, der oft aus einer einzelnen Hanglage oder Parzelle stammt. Solche Einzellagen werden von Traditionshäusern wie Antinori, Gaja oder Tenuta San Guido ebenfalls als Qualitätsmerkmal genutzt und beeinflussen im Regelfall Stil, Preis und Alterungspotenzial stärker als generische Orts‑ oder Landweine.
Das Jahr 2018 brachte in vielen klassischen Weinregionen reifere Jahrgänge mit guter Struktur; die konkrete Ausprägung hängt jedoch von Region, Rebsorte und Vinifikation ab. Bei Einzellagenweinen ist entscheidend: Produzentenname (z. B. etablierte Häuser versus Newcomer), Rebsorte (Tannine und Säure geben Rückgrat) und die Ausbauform (Holz, Fassreife). Um das Alterungspotenzial zu beurteilen, helfen fachliche Parameter wie Tanninstruktur, Säureprofil, Extrakt sowie Bewertungen von Kritikern (z. B. Robert Parker / The Wine Advocate, Vinous). Ein gut strukturierter 2018er Einzellagenwein kann je nach Stil und Lagerbedingungen 10–30 Jahre reifen, bei großer Qualität sogar länger.
Ideale Lagerbedingungen: konstante Temperatur zwischen 10–14 °C, relative Luftfeuchte 60–75 %, dunkler, vibrationfreier Raum und flache Lagerung der Flaschen für Korkverschlüsse. Originalverpackungen wie eine Original‑Holzkiste (OHK) oder ein Original Wooden Case (OWC) schützen vor Temperaturschwankungen und Licht. Kurzfristiges Temperaturschock vermeiden; längere Standzeiten in professionellen Kellern mit kontrollierter Klimatisierung sind immer vorteilhaft. Für Investment‑Weine empfiehlt sich eine dokumentierte, professionelle Lagerung mit Rechnungen und Herkunftsnachweis.
Als Qualitätsindikatoren gelten: ein guter Füllstand (Ullage) — ideal: HF (High Fill) oder IN (Into Neck); ein intakter, nicht ausgelaufener Korken und sauberes, unbeschädigtes Etikett; vollständige Herkunftsnachweise und eine lückenlose Provenienz. Außerdem sprechen Originalverpackung wie eine Original‑Holzkiste (OHK) oder ein Original Wooden Case (OWC), professionelle Lagerung und positive Altersprofile (keine ausgeprägten Oxidationsnoten) für eine Top‑Flasche. Bei älteren Weinen sind akkurate Ullage‑Bezeichnungen (z. B. TS, VHS, MS) entscheidend, um Oxidationsrisiken einzuschätzen.
Der Produzent ist einer der wichtigsten Preistreiber: etablierte Namen mit langfristiger Reputation erzielen deutlich höhere Marktpreise und größere Handelbarkeit. Vergleichsbeispiele: Spitzenhäuser wie Château Lafite, Domaine de la Romanée‑Conti (DRC), Antinori oder Gaja haben historisch starke Sekundärmarktpreise. Wichtige Faktoren sind Kellerhistorie, Kontinuität der Qualität, Kritikerbewertungen und verfügbare Stückzahlen. Bei weniger bekannten Produzenten wirkt sich eine dokumentierte Provenienz und Top‑Zustand der Flasche besonders positiv auf den Wiederverkaufswert aus.
Ein Preis um 210 Euro bewegt sich im Segment ernsthafter Einzellagenweine; ob er marktgerecht ist, hängt von Faktoren ab: Ruf des Produzenten, Urteil von Kritikern, Füllstand/Korkzustand, Originalverpackung und Marktangebot. Zum Vergleich: Weine gleicher Qualitätskategorie von renommierten Erzeugern wie Antinori, Gaja oder Top‑Bordeaux‑Cru können deutlich teurer sein, während Newcomer‑Einzellagen oft günstiger angeboten werden. Ein fairer Preis entsteht, wenn Zustand, Provenienz und Marktnachfrage in Einklang stehen — unabhängige Preisindizes und Auktionsergebnisse geben hier verlässliche Orientierung.
165 €
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