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Füllstandskategorien beschreiben die Weinmenge in der Flasche relativ zum Hals: HF (High Fill) bedeutet perfekter Füllstand, IN (Into Neck) sehr guter Füllstand, TS (Top Shoulder) akzeptabel bei älteren Weinen, VHS/MS/LS (Very High Shoulder / Mid Shoulder / Low Shoulder) deuten auf zunehmende Oxidation oder Verlust hin. Bei der Wertermittlung alter Jahrgänge und beim Verkauf sind Ullage und Korkzustand ebenso wichtig wie die Existenz einer Original-Holzkiste.
Sanfte Reinigung mit trockenen, weichen Bürsten und pH‑neutralen Mitteln ist ratsam; aggressive Chemikalien, Schleifen oder Neulackierungen vermeiden, da Originalpatina und Stempel für Provenienz wichtig sind. Kleinere Reparaturen sollten reversibel und dokumentiert ausgeführt werden; professionelle Restauratoren oder Konservatoren, die Erfahrung mit Weinverpackungen haben, sind bei wertvollen Kisten die bessere Wahl.
Ja: Bei hochwertigen Weingütern wie Château Lafite Rothschild, Château Margaux, DRC oder Château d'Yquem kann eine OWC den Preis deutlich verbessern, weil sie Provenienz und Vollständigkeit dokumentiert. Für Handel und Auktion ist die Originalpackung oft ein Qualitätsmerkmal; bei weniger prominenten Weingütern ist der Wertzuschlag hingegen moderat. Wichtig sind außerdem intakte Etiketten, guter Füllstand und durchgängige Provenienz.
OC steht für Original Case und OWC für Original Wooden Case; beide bezeichnen die werkseitige Verpackung, wobei OWC explizit eine Holzkiste beschreibt. Echte Original Cases zeigen klare Markierungen wie Weingutsname, Jahrgang, Flaschenformat und manchmal Händleraufkleber oder Siegel. Typische Echtheitsmerkmale sind originalen Nagel- oder Schraubenbefestigungen, präzise Unterteilungen für Flaschen, gedruckte Stempel von Négociants sowie intakte Bandagen oder Holzetiketten von Produzenten wie Château Lafite oder Weingut Keller (Klaus-Peter Keller).
Leere Kisten können Ergänzung für ein Sammlerportfolio sein: sie sind lagerstabiler, preislich zugänglicher und verbessern die Verkaufsmargen echter Flaschen durch vollständigere Provenienz. Allerdings sind sie weniger liquide als begehrte Flaschen und stark abhängig von Produzentenstatus (z. B. DRC, Château Lafite) und Nachfrage. Für Investoren empfiehlt sich eine Kombination aus gut dokumentierten Flaschen, originalen Holzkisten und sauberer Provenienz, gegebenenfalls ergänzt durch Einträge in Inventarbüchern oder Auktionslisten.
Weingutstempel und Herstelleretiketten dokumentieren Herkunft und oft das Flaschenformat oder die Anzahl pro Kiste; bei Château Lafite Rothschild, Domaine de la Romanée-Conti (DRC) oder Weingut Keller sind solche Stempel etablierte Provenienzmerkmale. Achten Sie auf klar lesbare Jahrgangsangaben, auf Echtheitszeichen wie Prägestempel und auf kombinierte Informationen (z. B. Exporteur, Flaschenformat Magnum). Fehlende oder unsauber angebrachte Stempel können Hinweise auf Rekonstruktion oder Nachbauten sein, weshalb ein Abgleich mit Händlerrechnungen oder Fotos aus dem Weingut sinnvoll ist.
Eine Original-Holzkiste (OHK) ist die vom Weingut oder Händler verwendete Verpackung, die Flaschen in der Auslieferung begleitet hat. OHKs tragen oft Aufdrucke mit Weingutnamen, Jahrgang, Flaschenformat und Chargeninformationen; bei Prestigeerzeugern wie Château Lafite Rothschild, Château Margaux oder Domaine de la Romanée-Conti (DRC, Domaine de la Romanée-Conti) erhöhen sie die Provenienz und damit den Sammlerwert. Für Investoren und Sammler sind unbeschädigte Originalkisten ein Indiz für lückenlose Herkunft, erleichtern den Wiederverkauf und schützen empfindliche Flaschen – vor allem bei Magnums oder größeren Formaten.
Leere Holzkisten brauchen trockene, temperatur- und feuchtigkeitsstabile Bedingungen, um Verzug und Schimmel zu vermeiden; direkte Sonneneinstrahlung sowie extreme Schwankungen sind zu vermeiden. Reinigen Sie Kisten vorsichtig ohne aggressive Mittel, schützen Etiketten und Stempel mit säurefreiem Papier und lagern sie erhöht, damit Bodennässe die Kisten nicht angreift. Bei historischen Kisten ist eine konservatorische Beratung sinnvoll, damit Reparaturen den Wert nicht mindern – originale Patina ist oft wertvoller als eine sichtbare Restaurierung.
Leere Holzkisten bleiben am besten trocken, bei konstanter Temperatur und mittlerer Luftfeuchte, um Schimmel und Verzug zu vermeiden; direkte Sonneneinstrahlung und starke Temperaturschwankungen sind zu meiden. Stapeln nur vorsichtig mit Schutzlagen zwischen den Kisten; bei wertvollen OWC empfiehlt sich eine Lagerung in kühlen, unbelüfteten Räumen oder klimatisierten Lagern, ähnlich der Lagerbedingungen für Flaschenformate wie Magnum oder Imperial.
Original-Holzkisten, oft als OHK (Original-Holzkiste), OC (Original Case) oder OWC (Original Wooden Case) bezeichnet, sind die werksseitigen Holzverpackungen eines Weinguts. Sie tragen Markenstempel, Jahrgangsangaben oder Weingutslogos und gelten als wichtiger Provenienznachweis insbesondere bei Château Margaux, Château Lafite Rothschild, Château Latour, Domaine de la Romanée-Conti (DRC) oder Weingut Keller. Sammler schätzen OHKs wegen Authentizität, Schutzfunktion und ihres Einflusses auf den Wiederverkaufswert alter Jahrgänge.
Authentizität wird über Stempel, Beschläge, Schrauben, Holzwirtschaft und Brandzeichen beurteilt; typische Hinweise sind das Logo von Château Mouton Rothschild, eingeprägte Jahrgänge bei Domaine de la Romanée-Conti oder Prägungen von Weingut Keller. Vergleiche mit Fotos aus Auktionen, Kennnummern auf Etiketten und Konsultation von Auktionskatalogen helfen zusätzlich. Bei Zweifeln empfiehlt sich ein Gutachten oder der Abgleich mit Inventaren renommierter Auktionshäuser.
Auf dem Sekundärmarkt zählen lückenlose Provenienz, Zustand der Kisten und die Vollständigkeit der Jahrgangssets. Original-Holzkisten von renommierten Erzeugern wie Domaine de la Romanée-Conti (DRC) oder Château Lafite erzielen tendenziell höhere Preise, insbesondere wenn Rechnungen, Auktionslisten oder Lieferscheine vorhanden sind. Prüfen Sie ECHTHEITSMERKMALE, FÄCHERANORDNUNG, AUFDRUCKE und ob Kisten rekonstruiert wurden; zudem beeinflussen Marktliquidität, Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling, Vinous) und Jahrgangsqualität den Wert.
Der Füllstand (Ullage) ist ein zentrales Qualitätskriterium für gealterte Weine: Begriffe wie HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder) bis hin zu MS/LS (Mid/Low Shoulder) geben Aufschluss über Oxidationsrisiko und Zustand. Leere Kisten selbst beeinflussen den Füllstand nicht, aber sie sind oft Indikatoren für vollständige oder unvollständige Chargen – z. B. wenn Flaschen entnommen wurden. Bei Sammlungsbewertungen sollte man Kistenaufdrucke mit den tatsächlichen Flaschenfunden abgleichen und bei kritischen Ullages zusätzliche Prüfungen durch einen Fachhändler oder Gutachter empfehlen.
Besonders nachgefragt sind Kisten von First Growths und Kultproduzenten wie Château Lafite Rothschild, Château Margaux, Château Latour, Château d'Yquem und Domaine de la Romanée-Conti (DRC), aber auch renommierte deutsche Produzenten wie Weingut Keller oder Mosel‑Ikone Egon Müller. Ältere, ikonische Jahrgänge (z. B. klassische Bordeaux‑Jahrgänge oder legendäre Burgunderjahrgänge) steigern die Attraktivität der Kiste deutlich.
Holzkisten sind oft für ein bestimmtes Flaschenformat gefertigt; ein Magnum-Fach unterscheidet sich deutlich von Standardfächern. Weingüter wie Château Margaux oder Penfolds kennzeichnen Kisten nach Format, damit Magnums, Doppelmagnums oder Imperial-Formate sicher gelagert werden. Beim Kauf leerer Kisten ist es wichtig, Maße und Facheinteilung zu prüfen, da Nachrüstungen den Sammlerwert verringern können. Originalfächer und -teiler erhalten Stabilität und schützen Etiketten und Kapseln beim Transport.
Herkunftsnachweise lassen sich über originale Rechnungen, Lieferscheine, Auktionskatalogeinträge oder En Primeur (EP) Dokumente verifizieren; En Primeur bezeichnet Käufe, die direkt nach der Fassprobe getätigt werden. Ergänzend helfen Fotos aus Weingutarchiven, Händlerstempel und Nummerierungen auf Kisten. Bei hochpreisigen Stücken empfiehlt sich eine professionelle Authentifikation durch spezialisierte Händler, Auktionshäuser oder unabhängige Gutachter, die Marken, Holzwinkel, Nagelung und Drucktechniken prüfen können.
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