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Der Jahrgang 2018 bietet bei Percarlo meist eine gute Struktur für mittelfristige bis langfristige Lagerung; viele Flaschen profitieren von 8–15 Jahren Flaschenreife, je nach Ausbau und Faktor Lagerbedingungen. Für jüngere 2018er empfiehlt sich vor dem Genuss Karaffieren oder 60–120 Minuten Dekantieren und eine Serviertemperatur von 16–18 °C, um Tannine und Aromenspiel ausgewogen zu präsentieren.
Percarlo 2018 präsentiert sich in der Regel als Sangiovese-dominiertes Gewächs mit klarer Fruchtnote, präsenten Gerbstoffen und mediterraner Würze; viele Jahrgänge werden von reifem Tannin und einer präzisen Säurestruktur geprägt. Ausbau im Holz kann zu zusätzlicher Komplexität führen, weshalb Nase und Gaumen often Noten von dunklen Kirschen, Unterholz, Gewürzen und dezentem Röstaroma zeigen.
Wesentliche Einflussgrößen sind Produzentenruf (San Giusto a Rentennano), Jahrgangsqualität, Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling, Vinous), Provenienz, Flaschenzustand, Format (Magnum erhöht oft Wert und Lagerstabilität) sowie die Verfügbarkeit auf dem Markt. Langfristige Investments erfordern saubere Dokumentation und Lagerung in professionellen Weinkellern, da Liquidität und Nachfrage jahresabhängig schwanken.
Percarlo ist der renommierte Spitzenwein des Weinguts San Giusto a Rentennano aus der Toskana. San Giusto a Rentennano gehört zum traditionsreichen Produzentenkreis im Chianti Classico und vinifiziert Percarlo als Lagen- bzw. Top-Cuvée, die typischerweise Sangiovese-dominiert ist und das Terroir von Castelnuovo Berardenga widerspiegelt.
Ein Percarlo 2018 harmoniert hervorragend mit kräftiger toskanischer Küche: gegrilltem oder geschmortem Lamm, Rindsbraten, Wildgerichten und reifen Käsesorten. Servieren bei 16–18 °C, gegebenenfalls vorher dekantieren, um die aromatische Entfaltung und die Tanninstruktur optimal zur Geltung zu bringen.
Achten Sie auf lückenlose Herkunftsnachweise: Händlerrechnungen, Transportdokumente und – bei älteren Flaschen – die intakte Etikette, Kapsel und der Zustand des Korkens. Fotografische Dokumentation, Eintragungen in Weincellarbüchern und verifizierbare Aufzeichnungen des Weinguts erhöhen die Sicherheit; bei Zweifeln helfen unabhängige Gutachter oder Zertifizierungen des Produzenten.
Für einen 2018er erwartet man normalerweise High Fill (HF) oder Into Neck (IN) als ideale Füllstände. Top Shoulder (TS) kann bei Weinen akzeptabel sein, die seit einiger Zeit im Handel sind; Mid Shoulder (MS) oder Low Shoulder (LS) sind Warnzeichen für fortgeschrittene Oxidation oder unsachgemäße Lagerung. Immer Fotos der Flasche verlangen und bei älteren Jahrgängen die Entwicklung des Ullage überwachen.
OHK steht für Original-Holzkiste, OC für Original Case und OWC für Original Wooden Case; alle drei Bezeichnungen kennzeichnen die ursprüngliche Händler- oder Produzentenverpackung. Originalverpackungen dokumentieren oftmals die durchgehende Lagerkette, schützen Flaschen bei Transport und Lagerung und erhöhen auf dem Sekundärmarkt oft die Wertstabilität und Vertrauenswürdigkeit eines Angebots.