180 €
VB oder Tausch
Optimale Lagerbedingungen: konstante Temperatur um 10–12 °C, ca. 70 % Luftfeuchte, dunkel und vibrationsfrei, Flaschen liegend, Fernhaltung von starken Gerüchen. Für Prestige-Cuvées wie Dom Pérignon empfiehlt sich die Lagerung im Original-Holzkasten (OHK/OWC) bzw. Originalkarton, da sie Schutz vor Licht und Temperaturschwankungen bietet und die Provenienz stärkt.
OHK steht für Original-Holzkiste, OWC für Original Wooden Case und OC für Original Case. Diese Begriffe bezeichnen die ursprüngliche Verpackung, in der hochwertige Flaschen ausgeliefert werden. Für Sammler und Investoren sind OHK/OWC/OC wichtig, weil sie Schutz und besseren Erhaltungszustand signalisieren sowie Provenienz und damit Verkehrsfähigkeit und oft auch den Marktwert steigern.
Ein Richtwert lässt sich nur im Kontext ermitteln: Vergleich mit aktuellen Angeboten seriöser Händler, Auktionsvergleichen und Plattformen wie Wine-Searcher liefert Orientierung. Entscheidend sind Zustand der Flasche, Füllstand, Etikett, Vorhandensein von OHK/OWC/OC, Rechnungen und Lieferkette. 180 Euro kann marktüblich sein, wenn alle Parameter einwandfrei sind, ist aber im Einzelfall zu prüfen. Transparente Dokumentation und unabhängige Überprüfung erhöhen die Vergleichbarkeit und Sicherheit beim Kauf.
Bei einer Flasche aus 2013 sind die bevorzugten Füllstände High Fill (HF) oder Into Neck (IN) — das spricht für geringe Verdunstung und gute Lagerung. Top Shoulder (TS) kann bei älteren Flaschen akzeptabel sein, während Mid Shoulder (MS) oder Low Shoulder (LS) auf erhöhtes Oxidationsrisiko hinweisen. Bei Schaumweinen ist die Lage des Füllstands im Halsfenster zusätzlich mit äußerster Vorsicht zu bewerten, da Kohlensäureverlust die Trinkqualität deutlich beeinträchtigen kann.
Authentifizierung beginnt mit Sichtprüfung: gleichmäßiger Druck und Druckbild der Etiketten, Qualität der Kapselierung, saubere Verklebungen und der charakteristische Flaschenkörper. Weiterhin wichtig sind korrekte Seriennummern oder Barcodes, originale Rechnungen/Provenienz und der Zustand der Original-Holzkiste (falls vorhanden). Bei Zweifel helfen Vergleiche mit offiziellen Abbildungen von Moët & Chandon und professionelle Prüfstellen oder anerkannte Händler mit Erfahrung im Champagnermarkt.
Dom Pérignon ist die Prestige-Cuvée des Hauses Moët & Chandon und zählt zu den bekanntesten Champagner-Marken weltweit. Produziert in der Champagne (Regionen wie Épernay und Reims), steht Dom Pérignon für vintage-geprägte Jahrgangschampagner, die nur in besonderen Jahren aufgelegt werden. Im Vergleich zu Häusern wie Krug, Salon oder Bollinger ist Dom Pérignon Teil der großen internationalen Marktpräsenz, zeichnet sich aber ebenso durch strenge Qualitätsselektion der Trauben und eine konsequente Kellerarbeit aus.
Der Jahrgang 2013 in der Champagne wird von Fachkreisen oft als prägend durch kühleren Wachstumsbedingungen beschrieben, was in vielen Fällen zu ausgeprägter Frische und straffer Säure führte. Bei großen Häusern wie Moët & Chandon wirkt sich das in einem Champagner mit klarer Struktur aus; konkrete sensorische Profile variieren jedoch je nach Cuvée und Ausbaustil. Für eine fundierte Einordnung lohnt der Blick in fachliche Jahrgangsberichte sowie Verkostungsnotizen renommierter Kritiker.
Prestige-Cuvées renommierter Häuser (Dom Pérignon, Krug, Salon) können langfristig an Wert gewinnen, doch handelt es sich nicht um eine risikofreie Anlage. Entscheidende Faktoren: Jahrgangsqualität, Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker/Wine Advocate, Vinous, James Suckling), lagerliche Provenienz, Anzahl verfügbarer Flaschen sowie Zustand und Vorhandensein der Originalverpackung. Investoren sollten Marktdaten und Auktionsresultate prüfen und Lager- sowie Versicherungskosten einkalkulieren. Diversifikation und Beratung durch spezialisierte Händler oder Auktionshäuser sind empfehlenswert.
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