Worauf achten Sammler bei Provenienz, Füllstand (Ullage) und Authentizität älterer Flaschen?
Sammler prüfen systematisch: 1) Etiketten, Kapsel und Korkzustand auf Unversehrtheit; 2) Füllstand (Ullage) nach gängigen Kategorien: HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder) etc. – HF/IN sind für jüngere bis mittlere Alterung optimal, TS kann bei >15–20 Jahren noch akzeptabel sein; MS/LS sind problematisch. 3) Dokumente wie Kaufbelege, Händler- oder Auktionsnachweise sowie Seriennummern oder Laser-Codes. 4) Ob Originalholz- oder -karton vorhanden ist (OC/OWC = Original Wooden Case / Original Case). Bei Zweifeln lohnen Bildvergleiche mit Herstellerarchiven oder eine Authentifizierung durch spezialisierte Dienstleister.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Was kann die Bezeichnung „AbtsE" bei einem Wein bedeuten und wie prüft man die genaue Lagebezeichnung?
- •Wie serviere und kombiniere ich Dom Pérignon 2008 sowie einen gereiften Riesling AbtsE 2014 optimal mit Speisen?
- •Wofür steht die Abkürzung KPK und wer ist Klaus-Peter Keller?
- •Welche Trinkreife und Lagerperspektive haben der Jahrgang 2008 (Champagne) und 2014 (deutscher Riesling)?
- •Sind Dom Pérignon 2008 und ein KPK AbtsE 2014 als Anlage geeignet und welche Faktoren beeinflussen den Sekundärmarktwert?
- •Was genau bedeutet „Dompi 2008“ und worin unterscheiden sich Dom Pérignon Vintages?
- •Wie sollten ein Dom Pérignon 2008 und ein Klaus-Peter-Keller-Riesling ideal gelagert werden?







