Was zeichnet einen Bergerac aus dem Jahr 1988 sensorisch und stilistisch aus?
Bergerac umfasst rote, weiße und edelsüße Stile aus dem Südwesten Frankreichs; ein 1988er zeigt heute typischerweise ausgeprägte tertiäre Aromen wie Leder, getrocknete Kräuter, Tabak und Waldboden bei Rotweinen, beziehungsweise Honig, Trockenfrüchte und Nussnoten bei gereiften weißen oder süßen Monbazillac-Typen. Die textur kann samtig bis leicht ausgezehrt sein; Säure und Restzucker beeinflussen die Frische erheblich. Viele Weingüter (Weingut/Château) aus der Gegend vinifizierten damals klassisch, mit weniger Holzeinsatz als später üblich, wodurch die Primärfrucht heute oft dezent bleibt.