Wie entwickeln sich Bordeaux-Jahrgänge wie 1999 sensorisch und lagerfähig?
Weine aus Bordeaux-Jahrgängen der späten 1990er zeigen oft ausgeprägte Frucht im Jugendstadium und entwickeln mit 15–30 Jahren tertiäre Aromen wie Leder, Zedernholz, Tabak und getrocknete Früchte. Der Jahrgang 1999 gilt als variabel, bietet jedoch viele langlebige Beispiele mit guter Säurestruktur und gereiften Tanninen. Entscheidend für die Entwicklung sind Herkunft, Ausbau und vor allem die Lagerbedingungen: bei konstanter, kühler Kellertemperatur und angemessener Luftfeuchtigkeit reifen solche Weine harmonisch und behalten Trinkfähigkeit über Jahrzehnte.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Wie sollte ein reifer Bordeaux ideal gelagert werden, wenn er durchgängig kellergelagert wurde?
- •Was bedeuten OHK, OWC und OC und warum sind diese Angaben wichtig?
- •Was kennzeichnet Château Boyd-Cantenac und die Appellation Margaux am linken Bordelaufer?
- •Welche Kriterien sind auf dem Sekundärmarkt für einen gereiften Bordeaux entscheidend?
- •Welche Bedeutung hat der Füllstand (Ullage) bei einem 1999er und wie interpretiert man ihn?
- •Eignet sich ein gereifter Margaux als Anlageobjekt und worauf sollte man achten?
- •Woran erkennt man beim Öffnen die Trinkreife und Qualität eines gereiften Margaux?





