Wie verhält sich der Sekundärmarkt bei seltenen weißen Weinen und welche Tipps gelten für Ankauf/Verkauf?
Der Sekundärmarkt für weiße Raritäten (Burgund-Grand-Cru, trockene Spitzen-Rieslinge, Sauternes) ist selektiv: Top-Produzenten wie Coche-Dury, Domaine Leflaive, Château d'Yquem oder herausragende deutsche Erzeuger erzielen hohe Preise. Wichtige Faktoren sind Kritikerbewertungen (RP/WA, JS, VN), Provenienz, Füllstand und Jahrgang. Beim Ankauf auf geprüfte Händler, transparente Lagerhistorie und neutrale Zustandsberichte achten. Beim Verkauf bringen Auktionen, spezialisierte Händler oder Private Sales je nach Flasche unterschiedliche Gebühren und Erträge — immer Versand- und Versicherungskosten einkalkulieren.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Wie prüft man Provenienz und Echtheit bei alten weißen Weinen?
- •Worauf achten beim Füllstand (Ullage) — was bedeuten Begriffe wie HF, IN, TS, VHS?
- •Was bedeutet OHK/OWC/OC und warum ist das bei Raritäten wichtig?
- •Welche Rolle spielen Jahrgang und Ausbau bei weißen Raritäten (z. B. Burgund, Riesling, Sauternes)?
- •Welche Lagerbedingungen verlängern die Lebensdauer weißer Raritäten am effektivsten?
- •Wie erkennt man bei weißen Raritäten die Herkunftsregion und das Weingut?
- •Wie interpretiere ich Etikettenbegriffe wie GG, Kabinett, Spätlese, QbA bei weißen Weinen?







