Wie sichere ich beim Kauf auf dem Sekundärmarkt Provenienz, Lagerung und Versicherung ab?
Beim Sekundärmarkt sind klare Provenienz‑Nachweise (Rechnungen, Versanddokumente, Einlagerungsbelege) essenziell. Verlangen Sie vollständige Historie der Lagerorte (ideale Temperatur 10–14 °C, stabile Luftfeuchte 60–75 %) und prüfen Sie Füllstand, Etikett und Flaschenboden auf Konsistenz. Für High‑Value‑Weine empfiehlt sich Lagerung bei professionellen Kellereien mit climate‑control und Inventarverwaltung; viele dieser Anbieter bieten auch Versicherungslösungen an. Beim Verkauf oder Ankauf über Auktionshäuser oder spezialisierte Händler sollte zudem eine Echtheitsprüfung und, falls verfügbar, Analysezertifikat/Provenienzgutachten vorliegen.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Welche Bedeutung hat DRC und Grand Cru bei Burgundern von Domaine de la Romanée‑Conti?
- •Worin unterscheidet sich ein Großes Gewächs (GG) von einer VDP Erste Lage?
- •Wie erkenne ich bei einem Bordeaux wie Château Lafite Rothschild die Qualität eines Jahrgangs?
- •Wie beurteile ich den Füllstand (Ullage) bei älteren Flaschen und welche Kennzeichnungen gibt es?
- •Welche Flaschenformate eignen sich am besten für Langzeitlagerung und Wertsteigerung?
- •Welche Rolle spielen Kritikerbewertungen (RP / WA, JS, VN) beim Sekundärmarktpreis?
- •Was bedeuten OHK, OWC und OC und welchen Einfluss hat eine Original‑Holzkiste auf den Wert?







