Worauf sollte man beim Kauf eines älteren Rieslings auf dem Sekundärmarkt achten, wenn man ihn als Sammler oder Investor erwägt?
Entscheidend sind Provenienz, Lagerhistorie und Seltenheit: Nachweise über kontinuierliche, kühle Lagerung (Lagerrechnungen, Händler- oder Auktionsdokumente), Originalverpackung (OHK/OWC/OC) und unbeschädigte Etiketten erhöhen den Wert. Bei Investitionsüberlegungen sind Name und Reputation des Weinguts (Top-Erzeuger erzielen bessere Renditen), Kritikerbewertungen (RP, JS, VN) und limitierte Jahrgangsauflagen wichtig. Beachten: Riesling-Investments sind oft nischig; Spitzenweine von Größen wie Egon Müller, Keller oder Joh. Jos. Prüm sind leichter handelbar als viele regionale Abfüllungen.
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