Wie lässt sich der Jahrgang 2013 bei deutschen Rieslingen fachlich einordnen?
Der Jahrgang 2013 brachte in den wichtigsten deutschen Riesling-Regionen differenzierte Ergebnisse: in vielen Lagen reifte gesunde Trauben mit guter Säurestruktur und klarer Frucht, was zu eleganten, langlebigen Rieslingen führte. Bei Weinen aus Spitzenerzeugern lässt 2013 oft eine ausgewogene Balance aus Frucht und Mineralität erwarten, die ein Reifepotenzial von mehreren Jahren bis Jahrzehnten ermöglicht. Zur genauen Einschätzung sind Herkunftslage, Prädikat (z. B. Kabinett, Spätlese, Auslese) und der individuelle Stil des Weinguts zu beachten.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Wie serviere man einen reiferen Riesling (z. B. 2013) am besten, und wann ist Dekantieren sinnvoll?
- •Wie beeinflusst die Herkunftsregion (z. B. Mosel, Rheingau, Nahe) den Stil eines Rieslings wie dem von Weingut Winning?
- •Welche Rolle spielen Klassifikationen wie VDP, QbA oder GG beim Einschätzen eines deutschen Rieslings?
- •Worauf sollte man beim Kauf eines älteren Rieslings auf dem Sekundärmarkt achten, wenn man ihn als Sammler oder Investor erwägt?
- •Wie sollten Weine von Weingut Winning aus dem Jahr 2013 ideal gelagert werden?
- •Was kann die Bezeichnung U500 auf einem Riesling-Etikett bedeuten?
- •Welche Füllstandskategorien sind bei einem zwölf Jahre alten Riesling relevant und wie bewertet man sie?