Wie führt man eine Verkostung einer Vertikale (2015–2019) didaktisch sinnvoll durch?
Verkostungsreihenfolge: meist von jung nach alt oder umgekehrt je nach Ziel; für sensorische Vergleiche empfiehlt sich von alt nach jung, um Ermüdung der Frische zu vermeiden. Flaschen vorab atmen lassen, bei Bedarf schonend dekantieren (ältere Jahrgänge oft kurz, jüngere gegebenenfalls länger). Einheitliche Gläser, konstante Serviertemperatur und sauberes Wasser zwischen den Proben verbessern Vergleichbarkeit. Notizen zu Nase, Gaumen, Tanninstruktur, Säure und Abgang dokumentieren, ggf. Bewertungen mit Referenzen von Château‑ oder Domaine‑Beispielen abgleichen.