Wie entwickelt sich ein Jahrgang 2006 sensorisch und lagerfähig bei einem Radikon-Wein?
Ein 2006er aus Radikons Handschrift ist heute in die reife Phase eingetreten: aromatisch tendiert er zu getrockneten Zitrusnoten, Honig, Nüssen und oxidativen Nuancen, begleitet von einer fortgeschrittenen Tanninstruktur aus Hautkontaktvinifikationen. Die Lagerfähigkeit hängt stark von Ursprung, Flaschenfüllstand und Lagerbedingungen ab; gut gelagerte Exemplare können weitere Jahre halten und komplexer werden, während unsachgemäße Lagerung zu frühzeitiger Oxidation führt. Regelmäßige Kontrolle des Füllstands und eine konservative Trinkplanung sind ratsam.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Was macht das Weingut Radikon und die Lage Oslavia in Friaul besonders?
- •Was bedeutet ‚Fuori dal Tempo‘ stilistisch bei einem Wein aus Friaul?
- •Welche Faktoren bestimmen das Sekundärmarkt-Potenzial und Investment-Risiko von alten Naturweinen?
- •Wie prüft man Provenienz und Authentizität bei älteren Flaschen wie einem 2006er?
- •Was bedeutet das Flaschenformat 50cl und wie beeinflusst es die Reifeentwicklung?
- •Was bedeuten Begriffe wie OHK, OC oder OWC und warum sind sie beim Kauf relevant?
- •Welche Rolle spielt der Füllstand (Ullage) bei einem Wein aus 2006 und welche Kategorien sind relevant?







