Wie lange sind ein 2020 Riesling Kabinett und ein 2018 Spätburgunder typischerweise lagerfähig?
Die Lagerfähigkeit hängt von Ertragsniveau, Säure, Rebsorte und Winzerstil ab: Ein hochwertiger 2020 Riesling Kabinett kann bei bester Lagerung 10–20 Jahre oder länger reifen, solange die Säurestruktur intakt ist; sehr feine Kabinette entwickeln mit der Zeit komplexe Petrol- und Honignoten. Ein seriös vinifizierter 2018 Spätburgunder trocken hat typischerweise ein Reifepotenzial von 8–15 Jahren, bei besonders konzentrierten Exemplaren auch länger. Entscheidend sind zudem Füllstand (Ullage), Verschluss integrity und die Lagerbedingungen.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Worauf sollten Sammler beim Erwerb alter oder gereifter Flaschen achten (Provenienz, Originalpackung, Versand)?
- •Welche optimalen Lagerbedingungen empfehlen sich für Riesling Kabinett und Spätburgunder?
- •Was bedeuten die Begriffe Kabinett, Spätburgunder und trocken auf dem Etikett?
- •Welche Rolle spielen Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker, Wine Advocate, James Suckling) beim Sekundärmarkt?
- •Was sind die typischen Charakteristika eines 2020 Riesling Kabinett aus der Lage Schubertslay?
- •Wie interpretiert man Füllstände (Ullage) bei Flaschen aus den Jahrgängen 2018 und 2020?
- •Wodurch zeichnet sich ein 2018 Morstein Spätburgunder 'Felix' trocken typischerweise aus?







