Wie unterscheiden sich die Jahrgänge 1998 und 2003 typischerweise in der Wachau?
1998 gilt in vielen Teilen Mitteleuropas als vergleichsweise kühleres, spätreifendes Jahr mit ausgeprägter Säure und feiner Fruchtstruktur, was zu langer Alterungsfähigkeit führt. Der Sommer 2003 war hingegen europaweit außergewöhnlich warm, brachte sehr reife, konzentrierte Frucht und oft höhere Alkoholgrade; bei Spitzenbetrieben können 2003er-Weine zwar sehr zugänglich und kraftvoll sein, sie zeigen aber oft eine andere Säure-Frucht-Balance als kühlere Jahrgänge.
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