Was bedeutet "Brut" bei Champagner und wie unterscheidet er sich von anderen Süßegraden
Brut ist die am weitesten verbreitete Geschmacksangabe bei Champagner und signalisiert einen relativ trockenen Stil. Technisch spricht man von Brut, wenn der Restzuckergehalt in der Flasche maximal 12 g/L beträgt. Noch trockener ist Extra Brut (meist <6 g/L), gefolgt von Brut Nature/Zero Dosage (typisch 0–3 g/L). Süßere Kategorien sind Extra Sec, Sec, Demi‑Sec und Doux. Der Süßegrad beeinflusst Aroma, Struktur und Lagerpotenzial: ein gut strukturierter Brut – etwa von Häusern wie Krug oder Pol Roger – zeigt trotz niedriger Dosage komplexe Hefenoten und lange Länge, während demi‑sec stärker auf Fruchtsüße setzt.