Wie beeinflusst der Jahrgang 2013 die Reifestufe und Trinkreife einer Syrah?
Nach rund zwölf Jahren entwickelt eine Syrah aus 2013 meist ausgeprägte tertiäre Noten und abgebautes Primärfruchtpotenzial. Tanninstruktur kann weicher geworden sein, gleichzeitig gewinnt der Wein an Komplexität. Für eine optimale Einschätzung sind Füllstand (Ullage), Korkzustand und Lagerhistorie entscheidend: bei intakter Lagerung ist die 2013er häufig trinkreif bis noch lagerfähig, bei suboptimaler Lagerung kann Oxidation dominieren. Vor dem Genuss empfiehlt sich Dekantieren, um abgeschwächte Fruchtnoten zu öffnen und Sediment zu entfernen.
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