Welche Trinkreife darf man von 2022er Weinen erwarten und wann sollte man dekantieren?
2022er Weine zeigen je nach Stil unterschiedliche Reifeperspektiven: Leichtere Weißweine sind oft jung trinkbar (1–4 Jahre), ausgewogenere Orts- oder Lagenweine können 3–8 Jahre reifen, strukturierte Rotweine mit Gerbstoffen 5–12+ Jahre. Dekantieren empfiehlt sich bei jüngerem, verschlossenerem Rotwein für 30–90 Minuten, ältere Flaschen vorsichtig und nur nach Sichtprüfung des Füllstands und des Bodensatzes. Vergleichbar hochkarätige Produzenten wie Weingut Keller oder große Referenzweine aus Burgund (Domaine de la Romanée-Conti) verlangen ähnliche dekantierlogiken, abhängig von Ausbau und Flaschenreife.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Wie wird der Sekundärmarktwert einer 6‑Flaschen-Mixkiste von einem Kleinproduzenten eingeschätzt?
- •Was versteht man unter einer Mixkiste und welche sensorische Vielfalt ist zu erwarten?
- •Wie beurteilt man Füllstände (Ullage) und was bedeuten die Abkürzungen HF, IN und TS?
- •Wie sollten Weine wie die eines jungen Produzenten ideal gelagert werden?
- •Wie ist der Jahrgang 2022 für deutsche Weine generell einzuschätzen und welche Auswirkungen hat das auf Weine von Weingut Julian Haart?
- •Welche Dokumente und Nachweise erhöhen das Vertrauen beim Kauf gebrauchter Flaschen auf dem Zweitmarkt?
- •Welche Bedeutung haben OHK, OWC und OC beim Weintransport und Wertansatz?







