Was zeichnet den Jahrgang 2013 bei gereiften Rotweinen aus und wie entwickelt sich ein 2013er über die Jahre?
Der Jahrgang 2013 zeigte in vielen europäischen Anbaugebieten gemischte Bedingungen, was zu ausgeprägter Säurestruktur und moderatem Alkoholniveau führte. Bei gut erzeugten Rotweinen führt das nach rund 10–12 Jahren zu einer deutlicheren Integration von Tannin, feinen tertiären Aromen (Ledernoten, getrocknete Früchte, Pilznoten) und weicherer Textur. Bei Spitzenproduzenten aus Regionen wie Bordeaux, Burgund oder dem Piemont (Beispiele: Château Margaux, Domaine de la Romanée-Conti, Gaja) bleibt das Reifepotenzial stark abhängig von Lage und Ausbau; Topweine können noch weitere Jahre gewinnen, während einfachere Qualitätsstufen ihren Höhepunkt früher erreichen.
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