Welche typischen Unterschiede zeigen Bordeaux, Burgund, Rhône und Champagne in Bezug auf Terroir, Rebsorten und Dosage bei Schaumweinen?
Bordeaux ist geprägt von Cabernet Sauvignon und Merlot, fokusiert auf Struktur, Tannin und Langlebigkeit; Burgund konzentriert sich auf Pinot Noir und Chardonnay mit betonter Terroirexpression und spitzem Säureprofil; die Rhône bietet eine Bandbreite von kraftvollen Syrah-Regionen bis zu aromatischen, gehaltvollen Weißweinen; Champagne basiert vorwiegend auf Pinot Noir, Chardonnay und Pinot Meunier und arbeitet mit Dosage (Zuckergehalt nach der zweiten Gärung), die vom Extra Brut bis Doux den Stil beeinflusst. Bei Sauternes etwa – vertreten durch Häuser wie Château d'Yquem – bestimmt botrytisierte Trauben Süße, Säurebalance und außergewöhnliche Alterungsfähigkeit.