Wie prueft man Provenienz und Echtheit auf dem Sekundaermarkt?
Provenienz laesst sich durch Rechnungen, Lieferpapiere, Katalogeintraege und Fotos der Original-Holzkiste nachweisen; Auktionsprotokolle (z.B. von Sotheby's oder Christie's) und seriöse Haendler (Zachys, K&L) erhoehen die Glaubwuerdigkeit. Auf Etikett, Capsule, Glasprägung und Kork sollten Konsistenzpruefungen erfolgen; bei extrem hochwertigen Etiketten sind Vergleiche mit Referenzbildern sinnvoll. Wichtig ist ausserdem, auf Kritikerbewertungen (Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling, Vinous) und Jahrgangseinschaetzungen zu achten, da hohe Scores oft Nachfrage und Preis stabilisieren.