Welche typischen Stilmerkmale zeigt Pinot Noir und wie ordnen sich Begriffe wie Domaine, Château oder Weingut dazu ein?
Pinot Noir ist weltweit für seine feine Frucht, rote Beeren, florale Noten und oft erdige Nuancen bekannt; die Textur reicht von seidig bis mittelkräftig, je nach Herkunft und Ausbau. Der Begriff Domaine wird typischerweise in Burgund verwendet und weist auf einen Lagenfokus hin (Beispiele: Domaine de la Romanée-Conti als Referenz für burgundische Feinheit), Château findet man eher in Bordeaux, und Weingut ist die allgemeine deutsche Bezeichnung für einen Betrieb mit meist regionaler Identität. Clos bezeichnet eine von Mauern umgebene Parzelle und signalisiert oft historische Einzellagen, während die Handschrift des jeweiligen Weinguts über Rebschnitt, Ertragsbegrenzung und Holzbehandlung entscheidet und damit Stil und Lagerfähigkeit stark prägt.