Welche Trinkfenster sind bei den Jahrgängen 2013 und 2017 typischerweise zu erwarten?
Allgemein gilt: ein 2013er in Magnum kann bereits deutlich entwickelt sein und bietet tertiäre Noten wie Leder, Waldbeeren und Gewürze, während ein 2017er noch primärfruchtig und lebendig wirkt. Magnums verschieben diese Fenster nach hinten — der 2013er kann noch mehrere Jahre harmonisch reifen, der 2017er profitiert oft von 5–10 Jahren zusätzlicher Lagerung je nach Stil des Weinguts. Die genaue Einschätzung hängt vom Produzenten, Ausbaudetails und der tatsächlichen Lagerung ab; bei Unsicherheit empfiehlt sich ein Probierschluck vor dem endgültigen Verkosten.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Was bedeuten die Abkürzungen OHK, OC, OWC sowie VDP und DRC?
- •Wie sollten Magnumflaschen gelagert und vor dem Servieren gehandhabt werden?
- •Wie schätze ich Marktwert und Investmentpotenzial eines Magnum‑Duetts ein?
- •Wie bewerte ich den Füllstand (Ullage) bei älteren Magnums wie 2013 und 2017?
- •Was bedeutet der Begriff Duett bei zwei Flaschen verschiedener Jahrgänge?
- •Welche Vorteile bietet die Magnumflasche (1,5 l) für Reifung und Genuss?
- •Was bezeichnet der Name Berg Schlossberg im Kontext von Weinlagen?







