Wie entwickeln sich Jahrgänge wie 2009 und 2015 typischerweise und was lässt das für die Genussreife erwarten?
Generell zeigt ein Jahrgang 2009, je nach Ausbau und Rebsorte, häufig beginnende tertiäre Aromen (leder, Waldboden, getrocknete Früchte) und kann sich in einem reifen bis sittenden Trinkfenster befinden. Ein 2015er-Jahrgang präsentiert sich meist noch fruchtbetonter und kann weiteres Entwicklungspotenzial bieten; er befindet sich häufiger im Volltrunk oder hat noch einige Jahre Reifepotential. Bei konkreten Lagen- und Erzeugerangaben wie Clos Liebenberg oder Weingut Zusslin empfiehlt sich die Prüfung von Ausbauart, Füllstand und bisherigen Bewertungen, um das individuelle Trinkfenster präziser abzuschätzen.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Wie beeinflussen Jahrgangsunterschiede (z. B. 2009 vs. 2015) das Trinkfenster und die Dekantierempfehlung?
- •Welche Prüfungen sollten Sammler vor dem Kauf gereifter Flaschen wie Clos Liebenberg durchführen?
- •Was bedeutet OHK/OC/OWC und welchen Einfluss hat die Original-Holzkiste auf Provenienz und Preis?
- •Was bedeutet der Begriff "Clos" und welche Aussagekraft hat er bei Weinen wie Clos Liebenberg?
- •Wie wird der Marktwert gereifter Flaschen bestimmt und welche Rolle spielen Weingut und Clos-Lage?
- •Wie sollten 0,75 l Standardflaschen ideal gelagert werden und welche Füllstandskriterien (Ullage) gelten bei gereiften Flaschen?
- •Ist der Kauf von Einzelflaschen oder kompletten Sets (z. B. Jahrgangssets mit Original-Holzkiste) für Sammler und Investoren sinnvoller?







