Worauf achten beim Kauf auf dem Sekundärmarkt: Provenienz, Füllstand und Zustand?
Auf dem Sekundärmarkt sind Provenienz und Lagerhistorie zentral: nachweisliche, fachgerechte Lagerung erhöht die Wahrscheinlichkeit eines intakten Weins. Wichtig sind Flaschenzustand, Etikett und Kapsel sowie der Füllstand (Ullage). Bei rund zehn Jahre alten Flaschen sollten High Fill (HF, High Fill) oder Into Neck (IN, Into Neck) bevorzugt werden; Top Shoulder (TS, Top Shoulder) ist eher für deutlich ältere Flaschen tolerierbar. Labels mit Wasserschäden, stark ausgebleichter Schrift oder beschädigten Korken sind Warnsignale. Rechnungen, Weingutskartons (Original-Holzkiste OHK / Original Case OC / Original Wooden Case OWC) oder Lagerbestätigungen erhöhen die Verifizierbarkeit.
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