Eignen sich Poulsard 2020 und ein Burgunder-Chardonnay 2016 als Anlageweine?
Generell sind Poulsard-Weine eher für den frühen bis mittleren Trinkgenuss gedacht und nur selten typische Anlageobjekte — Ausnahmen bilden sehr renommierte Domaines oder extrem kleine Parzellenauflagen. Burgunder-Chardonnay aus herausragenden Lagen von etablierten Domaines oder bekannten Châteaux kann hingegen Wertsteigerungspotenzial haben, vor allem wenn Flaschen rar sind, gute Bewertungen vorliegen und Provenienz gesichert ist. Wichtige Kriterien: Produzentennamen (Domaine/Château/Weingut), Jahrgangsqualität, Kritikerbewertungen und sachgerechte Lagerung.