Worauf sollte man achten, wenn man einen Grand Cru oder andere Spitzenweine als Anlage auf dem Sekundärmarkt bewertet?
Bei Anlageweinen zählen Herkunft, Provenienz, Zustand und Marktnachfrage. Prüfpunkte: geprüfte Herkunft (lieferbare OHK/OWC oder lückenlose Dokumentation), Zustand der Flasche (Füllstand, Kork, Etikett), kritische Jahrgänge und Bewertungen von Fachkritikern wie Robert Parker / Wine Advocate (RP / WA), James Suckling (JS) oder Vinous (Antonio Galloni, VN / AG). En Primeur (En Primeur) kann Chancen bieten, birgt aber Handelsrisiken – Lagerung und Kosten müssen berücksichtigt werden. Diversifikation, Fokus auf etablierte Güter (z. B. Château Margaux, Château Latour, renommierte Domaines) und Zusammenarbeit mit etablierten Auktionshäusern oder spezialisierten Händlern minimieren Risiken.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Wie beeinflusst das Etikettendesign oder eine auffällige Farbangabe (Beispielbegriff: „Vampirella“) die Wahrnehmung und den Sammlerwert eines Weins?
- •Wie verhält sich die deutsche VDP-Einteilung (VDP GG / Erste Lage) im Vergleich zu Grand Cru-Bezeichnungen?
- •Was bedeutet „Grand Cru“ im Weinbau und wie unterscheidet sich die Bezeichnung zwischen Bordeaux und Burgund?
- •Was bedeutet OHK beziehungsweise OWC/OC und warum sind Original-Holzkiste oder Original Case für Sammler wichtig?
- •Welche Rolle spielen Flaschenformate (Magnum, Doppelmagnum etc.) für Reifung und Marktwert?
- •Wie viele Flaschen passen typischerweise in einen Weinschrank mit den Maßen 185 cm x 65 cm und worauf sollte man beim Innenausbau achten?
- •Wie interpretiere ich Füllstände (Ullage) bei älteren Flaschen und was bedeuten HF, IN und TS?







