Wie lassen sich die Jahrgänge 2007, 2015, 2016 und 2017 in der Toskana grob charakterisieren?
Generell waren 2007 in der Toskana kuehler und teilweise eleganter mit höherer Säure und moderaterem Extrakt, was manchen Spitzenweinen eine frühere Trinkreife bescherte. 2015 wird vielfach als sehr gutes bis exzellentes Jahr mit reifen, zugleich ausgewogenen Fruchtaromen und langem Lagerpotenzial beschrieben. 2016 gilt als klassischer, strukturierter Jahrgang mit guter Säure und Lagerfähigkeit. 2017 war tendenziell wärmer und ergab reifere, oft zugänglichere Weine mit üppigerer Frucht und manchmal höherem Alkoholgehalt. Diese Charakterisierungen hängen stark von Lage, Winzerstrategie und Rebsorten ab: cabernetdominierte Bolgheri‑Gewächse zeigen andere Nuancen als sangiovesebetonte Flaccianello‑Jahrgänge.
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