Wie beurteilt man die Investitionschancen für deutsche Spätlesen auf dem Sekundärmarkt?
Investitionspotenzial hängt stark von Produzent, Lage, Jahrgang und Provenienz ab. Spätlesen von Spitzenerzeugern (z. B. Weingut Keller, Weingut Dönnhoff, Weingut Robert Weil) und aus herausragenden Lagen erzielen eher Wertzuwächse, besonders wenn Original-Holzkiste oder -Case vorhanden sind. Wichtige Faktoren: dokumentierte Lagerhistorie, niedrige Ullage, hohe Wertungen durch Kritiker (z. B. Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling, Vinous) und begrenzte Verfügbarkeit. Allgemein sind trocken ausgebaute Große Gewächse stärker sammelgetrieben als süßere Prädikatsweine, doch hochwertige Spätlesen bleiben gefragt—insbesondere aus herausragenden Jahrgängen wie 2018. Diversifikation und Fachberatung sind empfehlenswert.
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