Was versteht man unter 'Alte Reben' und welchen Einfluss haben sie auf Silvaner und Burgunder?
'Alte Reben' bezeichnet Rebstöcke mit deutlich reduziertem Ertrag, meist 25 Jahre und älter. Bei Silvaner und Burgunder führen ältere Reben zu konzentrierteren Trauben, feineren Tanninen (bei leichter Maischegärung) und größerer Komplexität: intensivere Aromen, ausgeprägtere Mineralität und längeres Lagerpotenzial. Winzer wie jene in traditionellen Lagen wählen Alte-Reben-Parzellen bewusst für Reserve- oder Lagenweine, weil die Trauben höhere Konzentration und eine markantere Sortencharakteristik liefern.
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