Wie entwickeln sich Spätburgunder-Jahrgänge 2010 bis 2012 geschmacklich und lagertechnisch?
Jahrgänge 2010 bis 2012 haben bei gutem Ausbau inzwischen oft die Phase der primären Frucht überschritten und zeigen integrierte Tannine sowie komplexe tertiarynoten wie getrocknete Kräuter, Leder und Pilz. Solche Weine können trinkreif sein, profitieren aber bei hoher Qualität häufig noch von weiterer Schonlagerung über 5–10 Jahre. Entscheidend sind Flaschenkondition, Füllstand und sachgerechte Lagerung bei konstanter Temperatur und Dunkelheit.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Was zeichnet Spätburgunder (Pinot Noir) sensorisch aus und welche Rolle spielen Einzellagen wie Sommerhalde und Schlossberg?
- •Was bedeutet die Bezeichnung GG (Großes Gewächs) bei Spätburgunder und wie hängt sie mit dem VDP zusammen?
- •Worauf achtet man bei der Prüfung von Füllstand (Ullage) und Flaschenkondition älterer Spätburgunder?
- •Welche Bedeutung haben OHK, OC und OWC für Sammler und Sekundärmarktpreise?
- •Ist Wein von Weingut Huber als Anlageobjekt geeignet und welche Kriterien entscheiden?
- •Wie decantiert und serviert man gereifte Spätburgunder aus Einzellagen wie Sommerhalde oder Schlossberg am besten?
- •Welche praktischen Tipps gelten für Versand, Versicherung und Lagerkosten beim Handel mit älteren Flaschen?







