Wie lange sind Chardonnay, Weißburgunder und Welschriesling aus kühlen steirischen Lagen lagerfähig?
Generell gilt: einfache Welschrieslinge sind jung am besten (1–4 Jahre), gehobenere Parzellen- oder Holzfassausbauten können 6–10 Jahre reifen. Weißburgunder aus kühlen, mineralischen Lagen lagern meist 3–8 Jahre, besonders gut strukturierte Jahrgänge länger. Chardonnay zeigt das größte Alterungspotenzial: bei gutem Ausbau, kühler Lagerung und hoher Qualitätslage sind 8–15 Jahre möglich, teils länger. Naturel-Weine ohne Schwefelzugaben entwickeln sich anders und brauchen konstante, kühle Bedingungen; leichte Volatilität oder oxidative Noten können die Entwicklung beeinflussen.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Haben kleine biodynamische Weißweine aus der Steiermark Anlagecharakter und wie sollten Sammler vorgehen?
- •Was heißt biodynamisch in der Praxis und welchen Einfluss hat Biodynamie auf Weine aus der Steiermark?
- •Worauf sollte man beim Kauf gebrauchter oder selten angebotener Flaschen achten (Ullage, Kork, Originalkiste)?
- •Wodurch unterscheiden sich styrische Chardonnay-Interpretationen von klassischen burgundischen Stilformen?
- •Was bedeutet der Begriff "Naturel" bei Weißweinen und worauf sollte man sensorisch achten?
- •Was zeichnet das Terroir der Steiermark aus und welche Lagen eignen sich besonders für Chardonnay, Weißburgunder und Welschriesling?
- •Welche Rolle spielt die Herkunftsbezeichnung DAC in Österreich und wie beeinflusst das die Wahrnehmung steirischer Weine?







