Welchen Einfluss haben Jahrgangsunterschiede auf Riesling und Spätburgunder und wie bewertet man sie fachkundig?
Jahrgangsunterschiede prägen Säure, Reifegrad und Tanninstruktur: kühle, feuchte Jahre fördern lebendige Säure und Lagerfähigkeit bei Riesling, warme, reifere Jahre bringen mehr Frucht und Alkohol bei Spätburgunder. Experten vergleichen Jahrgänge anhand von Wetterdaten, Mostgewichten und Jahrgangsberichten; ein Zusammenspiel aus Kellerarbeit und Lagenqualität entscheidet, ob ein Jahrgang eher sofort trinkreif oder als Altersreserve geeignet ist. Zur Einordnung nutzt man Benchmarks aus dem Burgund (Domaine de la Romanée-Conti) oder aus Bordeaux (Château Latour), da dort Jahrgangssensitivität intensiv dokumentiert ist.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Wie prüft man Füllstände (Ullage) und welche Stufen sind bei älteren Flaschen akzeptabel?
- •Was bedeuten OHK, OWC und OC und warum erhöht die Original-Holzkiste den Sammlerwert?
- •Wie lagert man ein Paket mit mehreren Flaschen fachgerecht, damit Qualität und Wert erhalten bleiben?
- •Welche Prüfpunkte sind beim Kauf eines Weinpakets für Investmentzwecke entscheidend?
- •Wie lässt sich Weingut Becker in die deutsche Weinlandschaft einordnen?
- •Was bedeutet der Begriff ‚Paket‘ beim Weinverkauf und welche Vorteile haben Paketkäufe für Sammler?
- •Welche Rolle spielen Kritikerbewertungen (Robert Parker, James Suckling, Vinous) für den Sekundärmarktwert?







