Eignen sich Chardonnays und hochwertige Weißweine als Anlageobjekt auf dem Sekundärmarkt?
Einige Spitzen‑Chardonnays (große Burgunder, bestimmte kalifornische Burgund‑Stilisten) sind am Sekundärmarkt gefragt, doch die Anlageklasse Weißwein ist selektiv: entscheidend sind Produzent, Lage, Jahrgang, Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling, Vinous) und makroökonomische Nachfrage. Wichtiger als allein der Rebsorte sind Dokumentation, Lagerhistorie und OWC/OHK. Für Diversifikation sind rote Klassiker (Bordeaux, Burgund) meist liquider; hochqualitative Weißweine können jedoch bei begrenztem Angebot und hoher Nachfrage starke Wertsteigerungen zeigen. Langfristige Lagerung, professionelle Logistik und transparente Provenienz sind Pflicht.
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