Kann deutscher und österreichischer Riesling als Anlageobjekt dienen und welche Kriterien sind entscheidend?
Riesling kann als Anlage fungieren, insbesondere Spitzengewächse von renommierten Produzenten wie Willi Schaefer (Mosel), Robert Weil (Rheingau), Bründlmayer (Kamptal) oder Philipp Kuhn (Pfalz). Entscheidende Kriterien sind Reputation des Weinguts, begrenzte Menge, Jahrgangsqualität, Punkte/Reviews (z. B. Robert Parker/Wine Advocate, Vinous, Jancis Robinson) und makellose Provenienz/Lagerung. Handelsfähigkeit und Liquidität sind bei deutschen Rieslingen geringer als bei großen Bordeaux- oder Burgunder-Jahrgängen, daher empfiehlt sich selektive Diversifikation und Dokumentation aller Bescheinigungen.
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