Worin unterscheiden sich Barbera und Dolcetto sensorisch und von der Lagerfähigkeit?
Barbera ist bekannt für lebendige Säure, klares Fruchtprofil (Kirsche, Brombeere) und moderate bis starke Säure, was ihm Frische und Vielseitigkeit verleiht; hochwertige Barberas können durch Holzlagerung zusätzliche Struktur und längerfristiges Alterungspotenzial gewinnen. Dolcetto ist tendenziell fruchtiger, weicher in der Säure, mit dunkler Beerenfrucht und feinem Bitterton im Abgang und wird meist früher getrunken. Für Sammler bedeutet das: Dolcetto ist ein Alltagswein mit begrenztem Lagerfenster, Barbera kann je nach Erzeuger und Ausbau 5–10 Jahre oder länger positiv altern.