Wie liest man ein Weinetikett, um Authentizität und Provenienz richtig zu prüfen?
Beim Etikett beginnt die Prüfung mit der Appellation (AOC/AOP/DOC/DOCG), gefolgt von Jahrgang, Produzentennamen und Abfüller (mis en bouteille). Weitere Hinweise sind Lot- oder Chargennummern, Importeur und ggf. Rücketikett mit Analysewerten. Der Name des Winzers (z. B. Pascal Romain) sowie Erwähnungen von ‚Mis en bouteille au Château‘ oder ‚Récoltant‘ liefern Hinweise auf Eigenabfüllung. Für Sammler ist zusätzlich die physische Kontrolle wichtig: Etikettenschäden, Korkriss, Verklebung und Vorliegen einer Original-Holzkiste (OHK/OC/OWC) sprechen für gute Provenienz.