Wie unterscheiden sich die Jahrgänge 2011 und 2012 beim Huber Spätburgunder Schlossberg hinsichtlich Reife, Säure und Alterungspotential?
2011 und 2012 zeigen bei deutschen Spätburgundern oft kontrastierende Charaktere. Allgemein gilt: 2011 wird als tendenziell kühlerer, säurebetonter Jahrgang beschrieben, der Fruchtigkeit eher zurückhaltend zeigt und durch seine Frische ein längeres Reifepotenzial besitzen kann. 2012 war im Vergleich wärmer, mit reiferer Frucht, weicherem Tannin und frühere Trinkbarkeit. Bei einem Huber Spätburgunder Schlossberg bedeutet das: 2011er-Exemplare können durch längere Lagerung Komplexität und Feinheit entwickeln, während 2012er-Weine oft schon früher zugänglich sind, dabei aber ebenfalls über mehrere Jahre bis ein bis zwei Jahrzehnte reifen können, abhängig von Ausbau und Flaschenzustand.
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