Worauf sollte man bei Pinot (Spätburgunder / Pinot Noir) der Jahrgänge 2022 und 2023 besonders achten?
Bei Pinot Noir aus den Jahrgängen 2022 und 2023 sind Reifegrad, Säurebalance und Ausbauentscheidungen entscheidend. 2022 kann in vielen Regionen eine eher reifere Frucht und weicheres Tannin bringen, 2023 war regional sehr heterogen und reicht von frühreifen, saftigen Exemplaren bis zu eher eleganten, säurebetonten Varianten. Achten Sie auf die Herkunftslage (Lageangabe, Erste Lage/1L oder Grosses Gewächs/GG bei deutschen Klassifikationen), den Ausbau (Barrique/Neuholz vs. großes Holz/Spätabzug) und bekannte Produzenten wie Weingut Johannes Aufricht, etablierte Burgunderbetriebe wie Domaine de la Romanée-Conti (DRC) oder renommierte deutsche/österreichische Häuser. Diese Faktoren bestimmen Lagerpotenzial, Trinkfenster und Preisniveau.