Sind Weine kleinerer, handwerklicher Domaines als Investition geeignet und welche Kriterien entscheiden?
Kleine Domaines können attraktive Investments sein, wenn mehrere Kriterien stimmen: nachweisbare Qualität der Weine, begrenzte Produktionsmengen, positive Kritikerbewertungen (RP/WA, JS, VN), lückenlose Provenienz, und renommierte Lagen oder Parzellen. Vergleichswerte liefern berühmte Beispiele wie Domaine de la Romanée-Conti (extreme Knappheit und Nachfrage) oder ein beständiges Château wie Château Margaux. Auch deutsche Spitzenbetriebe (Weingut Keller) zeigen, dass Konsistenz und Reputation Preise treiben. Risiko und Rendite hängen stark von Marktnachfrage, Lagerung (konstant 12–14 °C, 60–70% rF) und Liquidität des Sekundärmarktes ab; professionelle Lagerung und Dokumentation sind Pflicht.