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Wichtige Appellationen sind Médoc (Pauillac, Margaux, Saint-Julien, Saint-Estèphe), Graves und Pessac-Léognan, Saint-Émilion und Pomerol sowie Sauternes für edelsüße Weine. Zu den international bekannten Domänen zählen Château Lafite Rothschild, Château Latour, Château Margaux, Château Mouton Rothschild, Château Haut-Brion sowie auf der Right Bank Château Pétrus und Château Cheval Blanc. Daneben sind Cru Bourgeois, village- und regionale Weine wertvolle Einsteigeroptionen.
Ideale Lagerbedingungen: konstante Temperatur 12–14 °C, 60–75 % Luftfeuchte, dunkler, vibrarionsarmer Raum und horizontale Flaschenlagerung. Original-Holzkisten (OHK), Original Case (OC) oder Original Wooden Case (OWC) erhöhen Provenienzwert und bieten Schutz beim Transport. Beim Versand sind professionelle, temperaturkontrollierte Logistik und Versicherung ratsam. Prüfen Sie vor dem Kauf Füllstand (HF/IN bevorzugt), Etiketten- und Korkzustand; bei älteren Flaschen sind Vorsicht und ggf. professionelle Begutachtung empfehlenswert.
Linkes Ufer (Médoc, Graves) mit Cabernet-Sauvignon-dominierten Cuvées neigt zu dichter Struktur und kräftigen Tanninen; Spitzenweine von Château Lafite Rothschild, Château Latour oder Château Mouton Rothschild können 20–50 Jahre oder länger reifen. Rechtes Ufer (Saint-Émilion, Pomerol) mit Merlot-betonten Weinen wie Château Pétrus oder Château Cheval Blanc reifen häufig etwas früher, bleiben aber bei Top-Weinen ebenfalls Jahrzehnte trinkbar. Allgemein: village- und regionale Weine sind meist früher trinkbar (5–15 Jahre), Grands Crus benötigen länger.
Bordeaux steht für komplexe, häufig assemblierte Rotweine mit hoher Lagerfähigkeit und starken Terroirprägungen. Charakteristisch sind die großen Appellationen der Médoc-Region (Pauillac, Margaux, Saint-Julien, Saint-Estèphe) sowie die Right-Bank-Lagen in Saint-Émilion und Pomerol. Bedeutende Châteaux wie Château Lafite Rothschild, Château Latour, Château Margaux, Château Mouton Rothschild und Château Haut-Brion prägen das Renommee der Region; neben ihnen liefern viele kleinere Weingüter und Cru Bourgeois hervorragende Qualitäten zu moderateren Preisen.
Jahrgangsunterschiede in Bordeaux sind stark vom Klima geprägt: warme, trockene Jahre bringen opulentere, früher trinkbare Weine; kühlere Jahre mehr Eleganz und Säurepotenzial. Reifezeichen sind weichere Tannine, komplexe Aromen (Tabak, Leder, Trüffel), eine ausgewogene Säure und oft Sediment in der Flasche. Bei älteren Flaschen sind Füllstand (Ullage) und Korkzustand wichtig: HF (High Fill) oder IN (Into Neck) gelten als sehr gut, VHS (Very High Shoulder) oder MS/LS deuten auf Alterung und erhöhtes Oxidationsrisiko hin. Kritikerbewertungen von Robert Parker (Wine Advocate), James Suckling oder Vinous können zusätzlich Einschätzung und Lagerpotenzial geben.
En Primeur (Weinfutures) bedeutet Kauf noch im Fass, meist kurz nach der Lese; Lieferung erfolgt Jahre später. Der Sekundärmarkt umfasst Auktionshäuser und Händler, wo gehandelte Flaschen sofort verfügbar sind. Kritikernoten von Robert Parker (Wine Advocate), James Suckling oder Vinous beeinflussen Nachfrage und Preise: hohe Punktzahlen können Subskriptionen und Auktionspreise deutlich steigern. Bei Investitionen zählen Provenienz, Lagerbedingungen, Füllstand, Korkzustand und Authentizität mehr als reine Punktzahlen.
Für rund 50 Euro findet man oft sehr solide Bordeaux aus guten Jahrgängen: Village-Weine, Cru Bourgeois, Pessac-Léognan- oder Haut-Médoc-Qualitäten sowie Second Wines bekannter Châteaux. Solche Weine bieten in der Regel ausgeglichene Frucht, saubere Tanninstruktur und Trinkreife innerhalb weniger Jahre bis zu einem Jahrzehnt. Wichtig ist, Herkunft, Jahrgang und Lagergeschichte zu prüfen — so lassen sich nahezu immer gute Preis-Leistungs-Funde entdecken.
Die Klassifikation von 1855 war eine von der französischen Regierung initiierte Einordnung für Bordeaux-Weine (hauptsächlich Médoc und Sauternes) nach damaligem Marktwert und Ruf. Die als Premiers Crus gelisteten First Growths sind Château Lafite Rothschild, Château Latour, Château Margaux, Château Haut-Brion und seit 1973 auch Château Mouton Rothschild (aufgrund einer historischen Heraufstufung). Die Liste bleibt ein Referenzpunkt für Prestige und Preisgestaltung, spiegelt aber nicht alle Qualitätsnuancen moderner Winzerarbeit wider.
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