129 €
zzgl Versand
Beim Versand hochwertiger Flaschen sind stabile Verpackung, Stoßdämpfung, Temperaturschutz und Versicherung entscheidend. Kostenfaktoren sind Paketgewicht, Verpackungsmaterial (z. B. Holzkiste vs. Karton), Temperaturkontrollen im Winter/Sommer, Zoll bei internationalen Sendungen und Versicherung gegen Transportschäden. Händler und Sammler kalkulieren oft ‚zzgl. Versand‘ als separate Position, empfehlen allerdings versicherten Versand und Fotos des Packzustands vor Übergabe als Nachweis im Schadensfall.
‚Haart‘ kann entweder als Familienname eines Winzers, als Orts‑ oder Lagebezeichnung auftreten; in vielen Weinregionen sind kurze Namen wie Haart traditionelle Lagenbezeichnungen. Um die genaue Bedeutung zu klären, sollten Etikett, Herkunftsangaben (z. B. Großlage vs. Einzellage) und regionale Karten oder das deutsche Weininstitut konsultiert werden. Relevante Hinweise sind auch VDP‑ oder AOC/AOP‑Zertifikate, die Auskunft über Klassifikation und Herkunft geben.
Klaus‑Peter Keller ist international für seine präzisen, terroirbetonten Rieslinge bekannt, die meist trocken ausgebaut sind und eine ausgeprägte Säurestruktur mit großem Lagerpotenzial zeigen. Im Vergleich zu vielen anderen Rheinhessen‑Erzeugern legt Keller besonderen Fokus auf feinmaschige Mineralität und Klarheit in der Einzelberg‑Ausdrucksweise; das spiegelt sich in Verkostungen und Bewertungen durch Kritiker wie Vinous oder James Suckling wider. Wer Keller‑Rieslinge probiert, sollte auf Eleganz, innere Spannung und eine lange Nachhall‑Entwicklung achten.
Weine von Klaus‑Peter Keller gelten bei Sammlern als attraktive Investments dank hoher Qualität, Lob durch Kritiker und gutem Lagerpotenzial. Entscheidende Faktoren für den Sekundärmarkt sind dokumentierte Provenienz, intakte Originalverpackung (OHK/OC/OWC), Füllstand, Etikettzustand und ggf. Bewertungsnoten von RP/WA (Robert Parker / Wine Advocate), JS (James Suckling) oder VN (Vinous). Marktattraktivität wächst mit Vintage‑Ruf und begrenzter Verfügbarkeit; dennoch sollte der Anleger Lagerkosten, Versicherung und den langfristigen Charakter solcher Weine berücksichtigen.
OHK steht für Original‑Holzkiste, OC für Original Case und OWC für Original Wooden Case; alle drei Begriffe weisen darauf hin, dass die Flaschen in ihrer ursprünglichen Verpackung, oft der Holzkiste des Weinguts, geliefert oder gelagert wurden. Originalverpackungen schützen vor Licht und Stößen, sind wichtig für Provenienz und Sammlerwert und erhöhen auf dem Sekundärmarkt oft den Wiederverkaufswert. Insbesondere bei Auktionsinteresse oder internationalen Verkäufen empfehlen Händler und Sammler den Erhalt der OHK/OC/OWC.
Füllstandskategorien geben Aufschluss über Alter und mögliche Oxidation: HF (High Fill) ist ideal, IN (Into Neck) sehr gut, TS (Top Shoulder) akzeptabel bei Weinen älter als 15–20 Jahre, VHS (Very High Shoulder) zeigt erste Oxidationszeichen, MS/LS (Mid Shoulder/Low Shoulder) sind kritisch. Beim Kauf älterer Rieslinge oder Burgunder sollten Sie Fotos der Schultern verlangen und wissen, dass kleine Rückgänge bei sehr alten Flaschen normal sind, größere Ausziehungen jedoch das Risiko eines gealterten oder beschädigten Weins erhöhen.
Für einen vergleichenden Tasting‑Ansatz empfiehlt sich gleiche Serviertemperatur, neutrale Gläser und eine Reihenfolge von leichteren zu kräftigeren Weinen. Beginnen Sie mit Aussehen (Farbe, Klarheit), dann Nase (Intensität, Primär‑/Sekundäraromen), schließlich Gaumen (Säure, Alkohol, Tannin, Körper, Abgang). Notieren Sie Herkunftsangaben wie Weingutname und Lage – etwa Weingut Keller vs. andere Produzenten – um Unterschiede in Terroir und Stil systematisch zu analysieren.
Für ein gemischtes Sortiment gelten universelle Lagerregeln: konstant 10–14 °C, 60–75 % relative Luftfeuchte, dunkler, vibrationsfreier Raum und liegender Flaschenstand für Naturkorken. Weine mit sehr unterschiedlicher Trinkreife (junge, frische Rieslinge vs. reifere Flaschen) sollten getrennt nach empfohlenem Trinkfenster organisiert werden; Spitzenrieslinge von Produzenten wie Klaus‑Peter Keller profitieren von kühler, längerer Reife, während aromatische, frühe Weine früher getrunken werden können. Etikettierte Lagerlisten helfen, Fälligkeiten und Dekantierbedarf zu planen.
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