159 €
Acclivi 2021, zzgl. Versand nach Aufwand
Ullage-Angaben geben Auskunft über Verdunstung und möglichen Alterungszustand. Gängige Kategorien: HF (High Fill) = perfekter Füllstand, IN (Into Neck) = sehr gut, TS (Top Shoulder) = akzeptabel bei älteren Flaschen, VHS (Very High Shoulder), MS (Mid Shoulder) und LS (Low Shoulder) signalisieren zunehmendes Oxidationsrisiko. Bei einem relativ jungen Jahrgang wie 2021 ist ein HF/IN-Füllstand zu erwarten; TS kann tolerierbar sein, VHS oder niedriger sollten genau geprüft werden.
Die Investmentqualität bemisst sich an mehreren Faktoren: Reputation des Weinguts, Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling, Jancis Robinson, Vinous), Produktionsmenge, Zustand und Provenienz der Flaschen sowie Nachfrage bei Auktionshäusern wie Sotheby’s oder Christie’s. Ein geringer Bestand, hohe Bewertungen und saubere Lagerhistorie erhöhen Wertsteigerungschancen. Diversifikation, langfristige Lagerung und unabhängige Gutachten minimieren Risiken.
Der Jahrgang 2021 liefert einen Rahmen für Reifepotenzial: Wetterbedingungen, Erntemengen und phenolische Reife prägen Säure, Tannin und Konzentration. Manche Regionen brachten 2021 besonders fruchtbetonte, früh zugängliche Weine hervor, andere produzierten strukturstarke Jahrgänge mit längerem Reifepotenzial. Zur Einschätzung dienen zudem Weingutsprofil, Ausbau (Barrique vs. Edelstahltank) und Kritikerbewertungen von Quellen wie Robert Parker/Wine Advocate oder Vinous. Generell kann ein hochwertig gemachter 2021er je nach Sorte und Ausbau von 5–20+ Jahren Lagerfähigkeit bieten.
Acclivi 2021 bezeichnet einen Wein des Jahrgangs 2021. Die genaue Stilistik hängt von Rebsorte, Terroir und Ausbau ab: Möglich sind fruchtbetonte, zugängliche Jahrgänge ebenso wie strukturierte, lagerfähige Varianten. Zur Einordnung vergleichen Kenner häufig Stilmerkmale mit bekannten Referenzen wie Château Margaux (Bordeaux) für Eleganz, Domaine de la Romanée-Conti (Burgund) für feine Textur oder etablierten deutschen Spitzenbetrieben wie Weingut Keller für Präzision – stets mit der Vorsicht, keine direkte Gleichsetzung vorzunehmen. Für eine belastbare Einschätzung sind sensorische Verkostungsnoten und Angaben zum Ausbau (Eichenfass, Spontangärung etc.) entscheidend.
Für sicheren Versand sollten Flaschen temperaturkontrolliert verpackt, stoßgesichert in passenden Transporthüllen und – soweit vorhanden – in Original-Holzkisten versendet werden. Versicherungsschutz richtet sich nach deklarierter Summe und Transportbedingungen; Dokumentation mit Fotos, Füllstandangaben und Provenienzbelegen ist Pflicht. Bei internationalen Transporten auf Zölle, Temperaturrisiken und spezielle Speditionslösungen für Wein achten.
Kritikernoten von Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling, Jancis Robinson oder Vinous dienen als Referenz bei Preisvergleichen. Hohe Punktzahlen erhöhen Sichtbarkeit und Nachfrage, sind aber nicht allein entscheidend: Marktpreise spiegeln auch Angebotslage, Provenienz und Auktionsresultate wider. Nutzen Sie Vergleichsverkäufe ähnlicher Abfüllungen und Jahrgänge sowie aktuelle Auktionsergebnisse als realistische Preisanker.
Original-Holzkisten (OHK), Original Case (OC) oder Original Wooden Case (OWC) erhöhen oft den Sammlerwert, weil sie Provenienz und Vollständigkeit dokumentieren. Auktionatoren und seriöse Händler bewerten OWC positiv, insbesondere bei Premiumweinen von bekannten Gütern wie Château Latour oder Domaine Leroy. OHK kann Transport- und Lagerinformationen liefern und beeinflusst die Preisfindung auf dem Sekundärmarkt messbar.
Optimale Lagerbedingungen sind konstant kuehl (11–14 °C), dunkel, leicht feucht (ca. 60–70 % relative Luftfeuchte) und vibrationsfrei. Flaschen mit Kork immer liegend aufbewahren, um den Korken feucht zu halten; Schraubverschlüsse können auch stehend gelagert werden. Für Langzeitlager sind konstante Temperaturen wichtiger als kurzfristig niedrigere Werte. Regelmässige Kontrolle von Füllstand (Ullage) und Etikettenerhalt sichert Werterhalt.
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