155 €
zum Verkauf steht eine Flasche Clos de la Marechale 2020
Bewertungen von Kritikern wie Robert Parker / The Wine Advocate (RP), Vinous (Antonio Galloni, VN) oder James Suckling (JS) beeinflussen Nachfrage und Preisentwicklung deutlich. Hohe Punktzahlen steigern Sichtbarkeit und Nachfrage bei Sammlern und Händlern; für Burgunder mit guter Expertenresonanz führen sie oft zu stabileren Preisen am Sekundärmarkt. Dennoch zählen auch physischer Zustand, Provenienz und Seltenheit mehr als reine Punkte.
Serviertemperatur: 15–17°C für Trinkbalance und Duftentfaltung. Für einen noch jungen 2020er empfiehlt sich kurzes Dekantieren (30–60 Minuten), um Aromen zu öffnen und eventuelle jugendliche Geschmacksreduktionen abzubauen. Verwenden Sie burgundtypische Tulpen- oder Pinot-Noir-Gläser, um die feine Aromatik und die Säurestruktur optimal zu transportieren.
Der Jahrgang 2020 gilt in vielen Teilen Burgunds als sehr guter bis exzellenter Jahrgang mit frühem, trockenem Reifeverlauf. Typisch sind konzentrierte, reife Fruchtaromen bei gleichzeitig frischer Säurestruktur – Voraussetzungen, die Pinot Noir von Winzern wie Domaine Frédéric Mugnier klare Frucht, Präzision und Langlebigkeit verleihen. Bei gut gelagerten Flaschen treten feinwürzige, rote Beeren-Noten gepaart mit mineralischen Tönen und einer eleganten Tanninstruktur zutage.
Clos bezeichnet historisch einen eingerichteten, oft von Mauern umgebenen Weinberg und signalisiert in Burgund häufig ein klar abgegrenztes Terroir oder Einzellage. Ein Name wie Clos de la Marechale deutet auf einen singulären Parzellencharakter hin: unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten, Mikroklima und damit eine spezifische Aromatik, die Domaine-eigene Handschrift – etwa von Frédéric Mugnier – besonders sichtbar macht.
OHK (Original-Holzkiste), OC (Original Case) bzw. OWC (Original Wooden Case) sind wichtige Substanznachweise für Sammler: Originalverpackung erhöht Vertrauen in lückenlose Provenienz und kann den Marktwert spürbar anheben. Genaue Provenienz (Rechnungen, Kellerlisten, durchgehende Lagerhistorie) sowie unbeschädigtes Etikett und Kapsel sind entscheidend für Wiederverkaufspreise auf Auktionen oder beim Fachhandel.
Grundsätzlich hat ein gut gemachter Burgunder aus einem starken Jahrgang wie 2020 ein Alters- oder Reifepotenzial von mindestens 10 bis 20 Jahren, abhängig von Lage, Vinifikation und Lagerbedingungen. Domaine Frédéric Mugnier-Weine zeigen oft früh Trinkfreude, gewinnen aber in den ersten 5–12 Jahren an Komplexität; Spitzenjahre halten bei optimaler Lagerung deutlich länger. Kühl, konstant und dunkel lagern (ca. 12°C, 60–75% rF) verlängert das Potenzial.
Bei relativ jungen Flaschen wie einem 2020er sollte der Füllstand sehr hoch sein. Übliche Kategorien: HF (High Fill) – perfekter Füllstand, IN (Into Neck) – sehr gut, TS (Top Shoulder) – noch akzeptabel vor allem bei älteren Flaschen. Niedrigere Stufen (Mid/Low Shoulder) deuten auf erhöhtes Oxidationsrisiko hin. Beim Kauf ist HF oder IN ideal; zusätzlich Etikettenzustand und Kapsel prüfen.
Achten Sie auf lückenlose Provenienz, möglichst HF/IN-Füllstand, intaktes Etikett und Originalverpackung (OHK/OWC). Prüfen Sie Lagernachweise und erkundigen Sie sich bei Händlern oder Auktionskatalogen nach Kühlkettendokumenten. Vergleichen Sie Preise über renommierte Auktionshäuser und Fachhändler und beachten Sie, dass Weinbewertungen, Jahrgangsqualität und die Seltenheit der Abfüllung den Preis maßgeblich bestimmen.
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