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alles Jahrgänge erwünscht
Servieren Sie gut gekühlte 8–10 °C für jüngere, 10–12 °C für gereifte Exemplare. Schmale Riesling-Gläser betonen Säure und Mineralität; bei gereiften Weinen ist ein breiteres Glas sinnvoll. Speisen: Salzige Meeresfrüchte, helle asiatische Küche, Geflügel mit sahniger Sauce oder gereifter Bergkäse harmonieren ausgezeichnet. Gereifte Jahrgänge passen auch zu gebratenem Fisch oder würzigeren Gerichten.
Wichtige Abkürzungen sind: OHK = Original-Holzkiste, also die originale Holzkiste als Verpackung; OWC = Original Wooden Case; VDP = Verband Deutscher Prädikatsweingüter, das deutsche Spitzenweingüternetzwerk; GG = Großes Gewächs, die höchste trockene Klassifikation innerhalb des VDP für Spitzenlagen; QbA = Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete. Diese Begriffe geben Hinweise auf Herkunft, Qualitätseinstufung und Sammlerrelevanz.
Der Schlossberg im Rheingau ist eine Einzellage mit steilen Hängen und oft mineralischen bis lehmigen Böden, die für klare, würzige Rieslinge mit ausgeprägter Säurestruktur sorgen. Weine von dieser Lage, etwa von Weingut Georg Breuer, zeigen in der Regel eine feine Balance aus Frucht und Mineralität, präziser Säure und guter Lagerfähigkeit. Sonneneinstrahlung und Hangneigung begünstigen physiologische Reife, sodass Jahrgänge unterschiedliche Fruchtausprägungen, aber ähnlichen mineralisch-klaren Kern aufweisen.
Ullage ist zentral bei älteren Flaschen: HF (High Fill) und IN (Into Neck) sind ideal, TS (Top Shoulder) akzeptabel bei Weinen >15–20 Jahre. VHS, MS oder LS (Very High Shoulder / Mid Shoulder / Low Shoulder) deuten auf möglichen Oxidationsschaden hin. Ebenso wichtig ist ein intaktes Etikett und Herkunftsnachweis; Beschädigte Etiketten, fehlende Kapsel oder schlechte Füllstände reduzieren Trink- und Wiederverkaufswert signifikant.
Die Angabe ‚alle Jahrgänge‘ bedeutet grundsätzlich, dass sowohl junge als auch ältere Abfüllungen angeboten oder nachgefragt werden — strategisch ist jedoch entscheidend, welches Ziel verfolgt wird. Sammler und Investoren suchen oft besonders reife, gereifte Jahrgänge oder renommierte Vintages, während Genießer jüngere Jahrgänge wegen Frische und Frucht wählen. Bei jedem Jahrgang sollten Lagerfähigkeit, Trinkfenster und Provenienz geprüft werden.
Weingut Georg Breuer zählt zu den renommierten Erzeugern des Rheingaus, bekannt für präzise, terroirgeprägte Rieslinge. Kenner achten bei Breuer Schlossberg auf Jahrgangscharakter, Säurestruktur, Konzentration und die Fähigkeit zu reifen. Entscheidende Kriterien sind außerdem Füllstand, Etikettenzustand und Herkunftsnachweis — diese Merkmale beeinflussen Trinkreife und Sammlerwert gleichermaßen.
Konstante Kellertemperatur zwischen 10 und 12 °C, 60–75 % relative Luftfeuchtigkeit, dunkle Lagerung und liegende Flaschenposition für Naturkork verhindern Austrocknung. Vermeiden Sie Temperaturschwankungen, Vibrationen und starke Gerüche. Original-Holzkisten (OHK/OWC) und vollständige Provenienzunterlagen unterstützen langfristig den Sammlerwert.
Für Investoren zählen: Reputation des Erzeugers (z. B. Weingut Georg Breuer), Jahrgangsqualität, limitierte Verfügbarkeit, positive Bewertungen von Kritikern wie Wine Advocate (WA), Vinous oder James Suckling, makellose Provenienz und Lagerhistorie. Gebühren, Auktionskosten und Verpackungszustand (OHK/OWC) beeinflussen Rendite. Diversifikation innerhalb deutscher Spitzenrieslinge und realistisches Zeithorizont-Management sind ratsam.