250 €
verkauft wird eine tolle Flasche
Solaia ist ein ikonischer Super-Tuscan, der von der Familie Antinori in der Toskana vinifiziert wird. Typisch ist eine Cabernet-Sauvignon-dominierte Cuvée, oft ergänzt durch Sangiovese und Cabernet Franc. Solaia steht für konzentrierte Struktur, Holzprägung und großes Lagerpotenzial und wird in der Regel in sehr limitierten Mengen erzeugt.
Ein gut gelagerter Solaia 1990 kann sammlerisch interessant sein, denn Reputation, begrenzte Stückzahlen und positive Kritikerbewertungen stärken den Marktwert. Entscheidende Faktoren sind Füllstand, Originalverpackung, unbeschädigter Kork, nachvollziehbare Provenienz und veröffentlichte Wertungen (z. B. von Wine Advocate, Vinous oder James Suckling). Liquidität und Preisentwicklung hängen vom allgemeinen Sammlermarkt und Auktionsergebnissen ab.
Die Original-Holzkiste (OHK), das Original Case (OC) oder das Original Wooden Case (OWC) steigern die Sammlerrelevanz und dienen als zusätzlicher Hinweis auf sorgfältige Warenwirtschaft und Provenienz. Für Investoren und Sammler zählen Originalverpackung und vollständige Unterlagen oft positiv bei Wertermittlung und Auktionslistungen.
Der Jahrgang 1990 gilt in vielen Teilen Italiens als sehr gut bis ausgezeichnet: warme, reife Bedingungen führten zu konzentrierten, stoffigen Weinen mit hoher Reife und Tanninstruktur. Für einen Solaia 1990 bedeutet das in der Regel opulente Frucht, dichter Extrakt und eine sehr gute Basis für lange Reife, wobei die Flaschen heute meist eine reife bis vollständig entwickelte Phase erreicht haben.
Ein gereifter Solaia 1990 zeigt oft tertiäre Noten wie Leder, Tabak, Zedernholz, getrocknete Schwarzkirschen und Kakao sowie balsamische und erdige Nuancen. Die ursprünglich kräftigen Tannine sind meist gereift und seidig, die Säure bleibt ausreichend, um Frische zu geben. Je nach Flaschenzustand können noch dunkle Fruchtakzente vorhanden sein.
Ullage oder Füllstand ist ein Schlüsselindikator für Flaschenalterung: HF (High Fill) = perfekter Füllstand, IN (Into Neck) = sehr guter Füllstand, TS (Top Shoulder) = akzeptabel für ältere Flaschen, VHS (Very High Shoulder) deutet auf erste Oxidationsanzeichen hin, MS/LS (Mid/Low Shoulder) sind kritisch. Bei einem 1990er ist TS noch vertretbar, IN oder HF sind deutlich vorzuziehen.
Langfristige Lagerung bei konstant 11–14 °C, 60–70 % Luftfeuchte und lichtgeschützter Umgebung ist ideal. Vor dem Servieren empfiehlt sich vorsichtiges Öffnen, Sichtprüfung von Kork und Füllstand und gegebenenfalls ein kürzeres Dekantieren (30–120 Minuten) zur Entfernung leichter Reduktivnoten und zum Öffnen der Aromen. Serviertemperatur: 16–18 °C in großen Bordeaux-Gläsern.
Achten Sie auf lückenlose Provenienz- und Lagerhistorie, sichtbare Füllstände (Ullage), intakten Kork und Etikettenzustand sowie auf Originalverpackung. Kaufen Sie bevorzugt bei etablierten Händlern oder Auktionshäusern mit Rückgaberegeln und Zertifikat. Vor Ort oder per Fotos eine Flasche prüfen lassen und bei Unsicherheit einen unabhängigen Gutachter hinzuziehen.
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